Schondra

Grünes Licht für die Quälerei bei "Rhön 300"

Der Radmarathon kann planmäßig am 4. August in Schondra starten.
Ein Auf und Ab der Extreme wartet auf die Radsportler bei 'Rhön300'. Foto: Jürgen Schmitt       -  Ein Auf und Ab der Extreme wartet auf die Radsportler bei 'Rhön300'. Foto: Jürgen Schmitt
Ein Auf und Ab der Extreme wartet auf die Radsportler bei "Rhön300". Foto: Jürgen Schmitt

Der "Rhön 300" Radmarathon hat die Genehmigung der Regierung von Unterfranken erhalten. Nach einjähriger Zwangspause findet die ebenso attraktive wie schweißtreibende Veranstaltung wieder statt, und zwar am Sonntag, 4. August. "Wir haben bereits mehr als hundert Anmeldungen", sagt Chef-Organisator Peter Baumgart voller Vorfreude. "Es könnten in den nächsten Tagen durchaus noch einige weitere hinzukommen. Denn der Sachpreis für die Finisher, also Teilnehmer, die nach 300 Kilometern ans Ziel kommen, übersteigt diesmal deutlich die Anmeldegebühr." Dies sei ein zusätzlicher Anreiz, der das anspruchsvolle Radrennen attraktiver denn je macht.

Der Start erfolgt nicht mehr mitten im Ortskern, sondern etwas außerhalb am Schondraer Schul- und Sportzentrum. Der Endspurt ins Ziel erwartet alle Fahrer am Sport- und Schulzentrum in Schondra .

Platzierungen der Teilnehmer können aus rechtlichen Gründen nicht mehr veröffentlicht werden. "Wenn wir eine Rangliste machen würden, dann hätte die Veranstaltung den Charakter eines echten Radrennens. Dann hätten wir an jeder Ecke Helfer als Streckenposten gebraucht, quer über die gesamte Rhön verteilt. Das wäre Wahnsinn und kaum machbar gewesen."

Mit rund 5300 Höhenmetern auf einer Streckenlänge von 300 Kilometern ist die anspruchsvollste Route eine ganz große Herausforderung. "Voraussichtlich 70 Teilnehmer werden die lange Tour durch die Rhön fahren", sagt Baumgart.

Die Startzeiten hängen von der gewählten Streckenlänge ab. Für die Teilnehmer der 300 Kilometer langen Tour findet der Start ab 6 Uhr morgens bis 7 Uhr statt. Von 7 bis 9 Uhr starten die Fahrer der 186 Kilometer langen Strecke. Von 7 bis 10 Uhr ist der Start in die 110 Kilometer lange Route möglich. Und ab 8 Uhr bis 11 Uhr können die Teilnehmer der 54 Kilometer langen Tour starten. Das Ziel ist bis 21 Uhr geöffnet beziehungsweise bis zum jeweiligen Besenwagen. Die Straßenverkehrsordnung ist ausnahmslos von allen Fahrern einzuhalten.

Auf der Strecke sind mehrere Kontrollstellen vorhanden. Die Verpflegungsstationen stehen nur den sportlichen Teilnehmern zur Verfügung. Die Startnummern auf dem Trikot und an der Sattelstütze sind daher Pflicht. Es erfolgt diesmal grundsätzlich keine Zeitwertung für spätere Platzierungen. Jedoch ist für jeden Teilnehmer aus den Tabellen ersichtlich, wann das Startkontrollfeld und die diversen Durchfahrtkontrollen sowie das Ziel passiert wurden. Es gibt zur Eigenverwendung der Sportler ein Protokoll der Fahrt mit Durchfahrzeiten, Durchschnittzeiten zwischen den einzelnen Sektoren sowie der Gesamtfahrzeit. Durch den Chip können die Teilnehmer ihre eigenen Trainingsstand im Vergleich mit anderen Fahrern ermitteln. "Letztlich gibt es also nicht den einen Sieger, sondern Sieger sind alle, die mitmachen und ankommen", sagt Baumgart, der selbst leidenschaftlicher Radler ist.

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