Hammelburg

Hammelburg Volleys: Noch einmal gemeinsam daheim

Im letzten Spiel der Saison in der Saaletalhalle empfangen die Hammelburg Volleys den mittelfränkischen Rivalen aus Schwaig. Der Gegner soll es ähnlich schwer haben wie im Hinspiel.
Mit Laurentiu Vinatoru (Mitte) ist ein ehemaliger Schwaiger voll im Hammelburger Team angekommen.  Foto: Jens Feistel       -  Mit Laurentiu Vinatoru (Mitte) ist ein ehemaliger Schwaiger voll im Hammelburger Team angekommen.  Foto: Jens Feistel
| Mit Laurentiu Vinatoru (Mitte) ist ein ehemaliger Schwaiger voll im Hammelburger Team angekommen. Foto: Jens Feistel

Hammelburg Volleys - SV Schwaig (Samstag, 18 Uhr) Mit spektakulären acht Siegen in Folge hat der Volleyballexpress der Saalestädter drei Spieltage vor Ende der Saison so richtig Fahrt aufgenommen. Mit Schwaig, Mühldorf und Karlsruhe warten noch drei echte Leckerbissen auf das Team von Headcoach Philipp Fischer. Mit einem Spiel mehr als Ligaprimus Grafing und Tabellenvize Karlsruhe grüßt man derzeit vom dritten Tabellenplatz.

Auf Platz vier lauert Mimmenhausen mit vier Punkten und einem Spiel weniger. Mit einem Erfolg  gegen Schwaig (6./46 Punkte) könnte die Distanz auf das Team vom Bodensee gewahrt und sogar Platz 2 noch einmal attackiert werden.

Hochklassige Derbys

Derbys gegen die Mittelfranken haben es traditionell in sich angesichts vieler hochklassiger und spannender Duelle. Auch wenn die Truppe um Trainerfuchs Milan Maric durch einige talentierte Neuzugänge verjüngt wurde, zählt Schwaig zu den routiniertesten Teams der Liga - welches auf allen Positionen exzellent besetzt ist.

Spieler wie die wuchtig-dynamischen Außen-Annahmespieler Florian Tafelmayer und Perica Stanic oder Mittelblocker Sven Kellermann verfügen über so viel Erfahrung wie das ganze Hammelburger Team zusammen; abzüglich Hammelburgs Zuspieler Laurentiu Vinatoru, der vor zwei Jahren von der Pegnitz an die Saale wechselte.

Die Saalestädter sprühen vor Energie, auch wenn sie seit zwei Wochen verletzungsbedingt auf Libero Lukas Baden verzichten müssen. Ob Moritz Zeitler wieder die Rolle des Abwehrchefs übernimmt oder Trainer Philipp Fischer einen anderen taktischen "Move" präsentiert, bleibt abzuwarten.

Gute Nachrichten gibt es indes aus dem Lager der Mittelblocker: Luca Dierks ist wieder ins Training eingestiegen. Gute Blockarbeit wird gegen die variablen Schwaiger, die zudem über immense Durchschlagskraft verfügen, auch dringend nötig sein. Zum letzten Mal in dieser Saison werden Sebastian Becker und Olly Wendt die vielen treuen Volleyballfans  an den heimischen Bildschirmen im Livestream (www.sporttotal.tv) unterhalten. "Wir möchten mit unseren tollen Fans noch einmal auf und außerhalb des Spielfeldes ein echtes Feuerwerk abfackeln", freut sich Becker auf das Saisonfinale in eigener Halle.

Hinter den Kulissen haben die Verantwortlichen mit den Planungen für die kommende Saison begonnen. "Wir befinden uns bereits in der sogenannten Vorlizenzierungsphase und müssen der Volleyball-Bundesliga bis Mitte Mai unsere Bereitschaft erklärt haben, auch weiterhin in der 2. Bundesliga spielen zu wollen und vor allem natürlich die finanziellen Rahmenbedingungen zu erfüllen", informiert Teammanager Martthias Benner.

Gespräche mit Spielern

Aber auch am zukünftigen Kader wird eifrig gebastelt. "Wir werden bis Ende April mit jedem einzelnen Spielern gesprochen haben und und dann Klarheit haben, mit welchen Spielern wir auch in der zukünftigen Saison planen können", erklärt Olly Wendt, der allerdings optimistisch ist "nicht das halbe Team austauschen zu müssen".

Gerne würden die Verantwortlichen natürlich mit allen Akteuren auch die zukünftige Saison bestreiten. "Denn das Team ist trotz oder vielleicht auch wegen aller widrigen Umstände gerade in der Rückrunde noch mal deutlich enger zusammengewachsen." Spricht man mit den Spielern, fehlt diesen vor allem eines: die Zuschauer. "Wir hören von vielen anderen Vereinen, dass manche Spieler ihr Weiterspielen davon abhängig machen, wie und ob ein Spielbetrieb vor Zuschauern nächste Saison möglich sein wird."

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