Bad Königshofen im Grabfeld

Noch ein Geniestreich der Bad Königshöfer

Die Grabfelder gewinnen auch das Rückspiel gegen das Spitzenteam aus Ochsenhausen. Bastian Steger und Kilian Ort liefern Top-Qualität ab.

TSV Bad Königshofen - TTF Liebherr Ochsenhausen 3:1.

Sie haben es tatsächlich wieder gemacht, nämlich erneut gegen das Spitzenteam aus Ochsenhausen gewonnen. Wieder hatten die Baden-Württemberger das Fehlen ihres besten Spielers nicht kompensieren können. Mit kleineren Blessuren plagt sich Hugo Calderon herum, und einen Weltranglisten-Sechsten ersetzt man nicht so nebenbei. Womöglich wurde der 24-Jährige auch geschont für das Final Four-Turnier im Pokal am 9. Januar in Ulm/Neu-Ulm. Im Halbfinale stehen sich hier der aktuelle Tabellenführer Borussia Düsseldorf mit Timo Boll und Titelverteidiger ASV Grünwettersbach gegenüber. Im anderen Duell bekommt es Lokalmatador Ochsenhausen mit dem Tabellennachbarn TTC Schwalbe Bergneustadt zu tun.

Den Grabfeldern sollte der Ausfall des Brasilianers recht und billig sein, die ohne ihr klasse Publikum ja quasi dauergeschwächt sind. Und die neben den gesetzten Bastian Steger und Kilian Ort dann doch Abdel-Kader Salifou den Vorzug gaben vor dem zuletzt überzeugenden Filip Zeljko, der zumindest im Doppel eingeplant war an der Seite von Kilian Ort . Diese Paarung hatte ja den gewinnbringenden Punkt geholt beim knappen Hinspielsieg.

Diesmal waren die Punkte schon nach den Einzeln auf das TSV-Konto gewandert. Was insbesondere Bastian Steger zu verdanken war. Der 39-Jährige ließ erst dem US-Amerikaner Kanak Jha beim 3:0-Sieg keine Chance und gewann auch sein zweites Einzel überzeugend, diesmal nach vier Sätzen gegen Simon Gauzy. Dem Franzosen sollte der Ehrenpunkt der Gäste vorbehalten bleiben mit seinem 3:0-Erfolg über Kalifou, der im dritten Satz eine Wende verpasste, nach 5:1-Führung noch 11:13 verlor, insgesamt enttäuschte.

Verlass war dafür einmal mehr auf den Lokalmatadoren. Bärenstark, was Kilian Ort in drei Sätzen gegen den erst 18-jährigen Polen Samuel Kulczycki auf die Platte zauberte. Nach nur eineinhalb Stunden war der fünfte Sieg in Serie eingefahren, keine Partie hatte länger als 25 Minuten gedauert. Mit der fehlenden Spannung konnten die Grabfelder am Sonntagnachmittag bestens leben. Ihr nächstes Spiel bestreiten die Bad Königshöfer am 15. Januar bei TTC Schwalbe Bergneustadt.

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