Sulzthal

Wegweisendes aus Sulzthal und Wollbach

Thomas Pfeuffer heißt der neue VfR-Trainer. Liga-Konkurrent TSV Wollbach einigt sich mit Michael Jahns auf eine Vertragsverlängerung.

Die Sportstätten geschlossen, der Spielbetrieb vorerst eingestellt. Und trotzdem geht es bei einigen Vereinen vorwärts, weil wichtige Personalentscheidungen getroffen wurden. So haben sich der VfR Sulzthal und Thomas Pfeuffer auf eine Zusammenarbeit ab der Saison 2021/2022 verständigt, wann immer diese auch beginnt. "Thomas wird ab diesem Zeitpunkt das Traineramt der 1. Mannschaft übernehmen.Thomas ist derzeit sehr erfolgreich tätig bei der noch ungeschlagenen SG Schleerieth in der Kreisklasse Schweinfurt", heißt es in einer Pressemeldung des Kreisklassisten. Pfeuffers erste Trainerstation führte ihn von 2008 bis 2017 zur DJK Wülfershausen . Mit der DlK gelang ihm die Meisterschaft und der Aufstieg in die Kreisliga. Als Spieler war er zu Kreis- und Bezirksligazeiten bei seinem Heimatverein DJK Schwebenried aktiv: als Torjäger und Mannschaftskapitän.

Im Vorfeld hatten sich der VfR Sulzthal und Trainer Stephan Penquitt darauf verständigt, ihre langjährige Zusammenarbeit nach der Saison 19/21 zu beenden. VfR-Vorstand Peter Fenn: "Nach den sieben sehr erfolgreichen Jahren in seiner zweiten Amtszeit ist dies natürlich äußerst schade, aber wir haben auch vollstes Verständnis für seine Entscheidung." Stephan Penquitt coachte den VfR bereits von 2003 bis 2010, damals als Spielertrainer. Seit 2014 steht er in Sulzthal erneut auf der Kommandobrücke.

Gegenseitige Komplimente

Eine Vertragsverlängerung meldet derweil der TSV Wollbach, ebenfalls in der Kreisklasse Rhön 1 beheimatet. "Der TSV Wollbach ist ein in allen Belangen sehr gut aufgestellter Verein, mir macht es hier in diesem fußballverrückten Umfeld, welches sehr gut zu mir passt, unheimlichen Spaß. Ich freue mich und bin stolz, auch in der kommenden Saison Trainer des TSV Wollbach sein zu dürfen", sagt Michael Jahns. Komplimente , die der Verein gerne zurückgibt: "Micha war und ist für uns ein Glücksgriff. Sein abwechslungsreiches und akribisch geplantes Training ist sicher ein Grund für die hohe Trainingsbeteiligung. Aber nicht nur das. Micha hat einen Blick auf den kompletten Verein, vor allem auch auf unseren Schüler- und Jugendbereich. Gerade in der aktuellen Lage überlegt Micha ständig, wie wir den Verein in der sportfreien Zeit 'am Leben halten'. Innerhalb der Vorstandschaft gab es keinerlei Zweifel. Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit Micha auch in die nächste Saison zu gehen", sagt TSV-Sportvorstand Steffen Schmitt.

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