Bad Königshofen im Grabfeld

Ein Hauen und Stechen um die Playoff-Plätze

Die Bad Königshöfer müssen in Saarbrücken über eine große Hürde springen.
Abdel-Kader Salifou trainiert in der Regel im TT-Zentrum in Saarbrücken und kennt den 1. FC Saarbrücken bestens. Ob sich TSV-Trainer Koji Itagaki deshalb für ihn statt für Filip Zeljko bei der Aufstellungstaktik entscheiden wird? Foto:  Rudi Dümpert       -  Abdel-Kader Salifou trainiert in der Regel im TT-Zentrum in Saarbrücken und kennt den 1. FC Saarbrücken bestens. Ob sich TSV-Trainer Koji Itagaki deshalb für ihn statt für Filip Zeljko bei der Aufstellungstaktik entscheiden wird? Foto:  Rudi Dümpert
| Abdel-Kader Salifou trainiert in der Regel im TT-Zentrum in Saarbrücken und kennt den 1. FC Saarbrücken bestens.

FC Saarbrücken - TSV Bad Königshofen (Sonntag, 15 Uhr)

Was ist das doch für eine spannende Saison 20/21, in der noch ganz realistisch neun Vereine die Play-Offs erreichen können, in denen der deutsche Meister ermittelt wird. Der TSV Bad Königshofen (7./18:14) ist zwar mit zwei Minuspunkte mehr als Saarbrücken (4.) und Ochsenhausen (3.) belastet, hat es aber in eigener Hand. Immerhin geht es noch gegen vier Mannschaften (Neu-Ulm/2., Saarbrücken/4., Grünwettersbach/5., Mühlhausen/6.), die man noch überholen kann. Hinzu kommen zwei Spiele gegen Bad Homburg (11.) und Grenzau (12.). Ochsenhausen konnte man schon zwei Mal besiegen. Gegen Saarbrücken gelang im Hinspiel erstmals ein Sieg. Dabei reist keiner des TSV-Quartetts direkt aus Bad Königshofen an: Bastian Steger, Kilian Ort sowie Filip Zeljko, den sie direkt aus Fulda als Gast mit ins Bundesleistungszentrum nach Düsseldorf mitnahmen, aus Nordrhein-Westfalen. Abdel-Kader Salifou hat sogar ein Heimspiel. Der Franzose aus dem grenznahen Raum trainiert im Tibhar-Zentrum in Saarbrücken.

Zur Erinnerung an den 3:1-Sieg am 20. Dezember gegen den amtierenden deutschen Meister: Bastian Steger gewann gegen den Chinesen Shang Kun (3:1), der inzwischen bei einer 13:6-Bilanz angekommen ist. Filip Zeljko hielt den Tschechen Tomas Polansky (3:0) in Schach und machte die Tür zum Erfolg weit auf. Kilian Ort musste sich zwar seinem Nationalmannschaftskollegen Patrick Franziska, Weltranglisten-16., mit 1:3 beugen. Aber Bastian Steger führte sein Team mit dem deutlichen 3:0 gegen Polansky durch jene offene Tür.

Der Slowene Darko Jorgic war zwar in Bad Königshofen, seiner ersten Profi-Station in Deutschland, mit dabei, kam aber wegen Schulterproblemen nicht zum Einsatz. Sein Ersatzmann Polansky konnte ihn nicht gleichwertig ersetzen. Jorgic, der mit einer Weltranglisten-Position jenseits der 200 nach Bad Königshofen kam und mit als 78. nach einer Saison nach Saarbrücken ging, ist inzwischen auf Position 31 angelangt. Am Dienstagabend, als die Königshöfer in Fulda (3:1) die zwei Punkte bereits im Sack hatten, unterlagen Franziska/Jorgic im Entscheidungs-Doppel gegen die Grünwettersbacher Qiu/Rasmussen hauchdünn mit 2:3.

Für Kilian Ort ist es erstaunlich, dass Saarbrücken nur bei 18:12 steht, als letztjähriger deutscher Meister, wo sie verdient den Titel gewonnen haben. Es ist schon überraschend, weil die Mannschaft ja dieselbe geblieben ist mit drei wirklich herausragenden Spielern. Sie gehören zu den besten Spielern der Liga. Es wird neben Düsseldorf das schwierigste Spiel der Saison."Rudi Dümpert

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