Hammelburg

Es wird Zeit, die Freiburger zu knacken

Nach drei Niederlagen in Folge, wollen die Hammelburg Volleys mal wieder gegen die Breisgauer gewinnen.
Endlich wieder gemeinsam jubeln: Nach überstandener Quarantäne ist Severin Hauke (vorne) zurück im Team. Foto: Jens Feistel       -  Endlich wieder gemeinsam jubeln: Nach überstandener Quarantäne ist Severin Hauke (vorne) zurück im Team. Foto: Jens Feistel
| Endlich wieder gemeinsam jubeln: Nach überstandener Quarantäne ist Severin Hauke (vorne) zurück im Team. Foto: Jens Feistel

FT Freiburg - Hammelburg Volleys (Samstag, 20 Uhr)

Die sportliche Analyse kann man sich vor Spielen gegen die Breisgauer (9./21 Punkte) eigentlich sparen, der Blick auf die Tabelle ist nicht zwangsläufig ein Indikator für den Spielausgang. Allerdings bleibt festzuhalten, dass bei den letzten drei Aufeinandertreffen stets die Freiburger als Sieger das Parkett verließen. Zuletzt im Hinspiel, als sich das Team von Headcoach Jakob Schönhagen im Tiebreak durchsetzte. Eine kleine Tradition, mit der die Saalestädter (5./37) allzu gerne brechen möchten.

"Freiburg hat diese Saison zu Hause immer gepunktet und gerade in diesem Kalenderjahr seine Heimstärke eindrucksvoll unter Beweis gestellt", lobt Hammelburgs Trainer Philipp Fischer die Bilanz der Gastgeber, die nach einem eindrucksvollen 3:1-Erfolg gegen Liga-Vize Grafing und einer Tiebreak-Niederlage gegen die Blue Volleys aus Gotha, dem derzeitigen "Team der Stunde", ihre Motivationstanks ordentlich aufgefüllt haben sollten. Was nichts daran ändert, dass die Freiburger mit sechs Siegen aus 16 Spielen hinter den eigenen Erwartungen zurückbleiben. 

Dass Duelle gegen die Breisgauer von beiden Seiten stets emotional geführt werden, sei nur der journalistischen Sorgfaltspflicht wegen erwähnt. Emotionen und eine positive Körpersprache waren exakt jene Eigenschaften, die im jüngsten Heimspiel gegen Mühldorf ein entscheidender Schlüssel zum Hammelburger Erfolg waren. Neben Gute-Laune-Volleyball wird es bei den Unterfranken natürlich auch auf das spielerische Rüstzeug ankommen: Insbesondere das  Blockbollwerk wird gefragt sein, wenn Freiburgs finnischer Strippenzieher Mauri Kurpa sein variables Angriffsspiel aufzieht und Mateusz Lysikowski wie im Hinspiel zur Höchstform aufläuft.

"Wenn wir so spielfreudig auftreten wie gegen Mühldorf bin ich zuversichtlich, auch Punkte aus Freiburg mitnehmen zu können", sagt Philipp Fischer, zumal der Kader wieder praller gefüllt ist. Nach überstandener Quarantäne ist Zuspieler Laurentiu Vinatoru ebenso wieder an Bord wie Severin Hauke, dessen Krankheitsverlauf kein milder war. "Ich bin wieder topfit und mega happy, endlich wieder mit den Jungs trainieren und Zeit verbringen zu können", so der 20-Jährige, der fast 14 Tage in häuslicher Quarantäne verbringen musste: "Beim Sport wieder Gas geben zu können, ist der Hammer." Da die Begegnung, die per Livestream übertragen wird, erst um 20 Uhr beginnt, werden die Jungs angesichts der 370 Kilometer langen Fahrt erst tief in der Nacht wieder in Würzburg ankommen. Und wie alle Sportler wissen, erträgt man eine lange Heimfahrt mit einem Sieg im Gepäck grundsätzlich besser. 

Weitere Artikel
Themen & Autoren
Hammelburg
Sportler
Trainer und Trainerinnen
Lädt

Damit Sie Schlagwörter zu "Meine Themen" hinzufügen können, müssen Sie sich anmelden.

Anmelden

Das folgende Schlagwort zu „Meine Themen“ hinzufügen:

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits.

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
Kommentare (0)
Aktuellste Älteste Top

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!