Frankfurt/Main

„Tolle Perspektiven” für Musiala: Im März Debüt im Löw-Team

Jamal Musiala       -  Will für die deutsche A-Nationalmannschaft spielen: Bayern-Youngster Jamal Musiala.
Foto: Giuseppe Maffia/dpa | Will für die deutsche A-Nationalmannschaft spielen: Bayern-Youngster Jamal Musiala.

„Für sein Land spielen zu dürfen, muss für jeden Nationalspieler eine Herzensangelegenheit sein. Deshalb freue ich mich, dass sich Jamal Musiala entschieden hat, künftig für Deutschland spielen zu wollen”, erklärte Löw auf der DFB-Homepage. Der noch 17-Jährige hatte zuletzt für die englische U21-Auswahl gespielt.

Löw und Nationalmannschafts-Direktor Oliver Bierhoff konnten den Bayern-Spieler, der beim 4:1-Sieg der Münchner in der Champions League bei Lazio Rom seine Fähigkeiten gezeigt hatte, von einer Karriere für den DFB überzeugen. „Ich habe sehr viel über diese Frage nachgedacht. Am Ende habe ich auf mein Gefühl gehört, dass es die richtige Entscheidung ist, für Deutschland zu spielen”, wird Musiala vom Verband zitiert. Der Deutsch-Engländer wurde in Stuttgart geboren, lebte aber acht Jahre in England und spielte dort für den FC Chelsea. Für die deutsche U 16 absolvierte er zwei Länderspiele, 23 Mal spielte er für die Junioren der Three Lions.

Schon in den anstehenden WM-Qualifikationsspielen Ende März kann Musiala, der am Freitag seinen 18. Geburtstag feiert, nun deutscher Nationalspieler werden. „Niemand kann ihm in dieser Phase eine Garantie geben, das wäre unseriös. Aber ich denke schon, dass wir ihn nun im März auch in unseren Kader berufen werden, zumal dieser aufgrund von drei anstehenden Länderspielen innerhalb weniger Tage wieder tendenziell größer sein wird”, erklärte Löw: „In diesem Rahmen werden wir uns gegenseitig besser kennenlernen.”

Für Bierhoff ist Musialas Entscheidung auch ein „gutes Signal für die Zukunft des deutschen Fußballs”. Er und Löw hätten dem Bayern-Jungstar „die tollen Perspektiven in der deutschen Nationalmannschaft aufgezeigt und sind davon überzeugt, dass er seinen Weg erfolgreich gehen wird”, sagte der DFB-Direktor.

© dpa-infocom, dpa:210224-99-571369/3

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