Braunschweig

Braunschweig gegen Düsseldorf: Kaum Höhepunkte, keine Tore

Eintracht Braunschweig - Fortuna Düsseldorf       -  Braunschweigs Fabio Kaufmann (l) kämpft gegen Düsseldorfs Luka Krajnc um den Ballbesitz.
Foto: Swen Pförtner/dpa | Braunschweigs Fabio Kaufmann (l) kämpft gegen Düsseldorfs Luka Krajnc um den Ballbesitz.

Fortuna Düsseldorf ist beim Abstiegskandidaten Eintracht Braunschweig nicht über ein Remis hinausgekommen und hat den Sprung direkt an die Aufstiegsränge der 2. Bundesliga verpasst. Die Mannschaft von Trainer Uwe Rösler trennte sich am Montagabend 0:0 vom Tabellensechzehnten.

Zwar bleiben die fünftplatzierten Rheinländer auch im sechsten Spiel in Serie ungeschlagen, doch mit einem Sieg hätten sie nach Punkten mit dem VfL Bochum auf Rang zwei gleichziehen können. Für die Eintracht war das Unentschieden nach zuvor zwei Niederlagen immerhin ein Achtungserfolg, der ihr in der Tabelle aber nicht wirklich weiterhilft.

„Es hat heute einfach nicht so funktioniert, wie wir uns das vorgestellt haben”, sagte Düsseldorfs Mittelfeldspieler Edgar Prib. „Deswegen kann man von einem fairen Unentschieden sprechen.” Braunschweigs Fabio Kaufmann meinte: „Wir haben das leidenschaftlich gut verteidigt im Kollektiv.” Der 28-Jährige erklärte: „Wir sind Aufteiger und können nicht gegen eine Mannschaft, die fünfmal gewonnen hat, Harakiri spielen.”

Eintracht-Coach Daniel Meyer hatte vor der Partie gesagt. „Wir wollen einen großen Fight liefern” - und tatsächlich hielt sein Team gegen den Favoriten gut dagegen. Die Gastgeber gingen engagiert in die Zweikämpfe und verteidigten dicht gestaffelt. Zur stabilen Defensive trug auch Neuzugang Brian Behrendt bei, der erstmals für Braunschweig spielte.

Düsseldorf übernahm zwar die Spielkontrolle, kam jedoch kaum gefährlich vor das Tor der Gastgeber - mit einer Ausnahme. In der neunten Minute tauchte Kenan Karaman nach einer Ablage von Rouwen Hennings frei vor Jasmin Fejzic auf, doch der Eintracht-Torwart parierte. „Wir haben uns von deren Spiel ein bisschen einlullen lassen”, sagte Karaman.

Nach Ballgewinnen versuchten die Braunschweiger immer mal wieder, schnell vor das Düsseldorfer Tor zu kommen. Die Pässe in die Spitze waren jedoch häufig zu ungenau, so dass die Niedersachsen bis zur Pause keine wirkliche Torchance hatten.

Gefährlich wurde die Eintracht auch nach dem Seitenwechsel nicht. Braunschweig hatte zwar nun etwas mehr vom Spiel und kam häufiger in die gegnerische Hälfte, doch Düsseldorfs Torhüter Florian Kastenmeier hatte einen ruhigen Abend bei einem insgesamt wenig spektakulären Fußballspiel.

© dpa-infocom, dpa:210111-99-986878/4

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