Berlin

Carro: Fairere Geldverteilung bei Champions-League-Reform

Fernando Carro       -  Skeptisch: Leverkusens Geschäftsführer Fernando Carro.
Foto: Marius Becker/dpa | Skeptisch: Leverkusens Geschäftsführer Fernando Carro.

Auf die Frage, ob die durch eine Aufstockung auf 36 Clubs avisierte Erhöhung der Einnahmen die Kluft zur Europa League vergrößere, sagte Carro der „Sport Bild”: „Das Risiko ist absolut gegeben. Deshalb sage ich: Das Thema Geldverteilung ist ein ganz wichtiges. Wenn am Ende die Champions League noch mehr und die Europa League noch weniger bekäme, wird die Schere noch größer.”

Carro sitzt in der Clubwettbewerb-Kommission der Europäischen Fußball-Union UEFA, die am 19. April über die Reform entscheiden will. „Leistung muss belohnt werden, ganz klar. Aber wir müssen auch unbedingt dafür Sorge tragen, dass ein gewisses Maß an Chancengleichheit bestehen bleibt. Dafür kämpfe ich. Meine These: Wenn die europäische Geldverteilung künftig so fair gestaltet werden würde wie die in der Bundesliga, wäre die Kluft nicht so groß”, unterstrich Carro.

Was den Modus betreffe, müssten sowohl für die Champions League als auch für die Europa League noch Details geklärt werden, etwa die Anzahl der Vorrundenspiele. Auch sei nicht geklärt, wie die vier zusätzlich geplanten Startplätze für die Königsklasse verteilt würden.

© dpa-infocom, dpa:210407-99-109847/2

Themen & Autoren
dpa
Bayer Leverkusen
Champions League
Sportbild
UEFA
UEFA Europa League
Lädt

Damit Sie Schlagwörter zu "Meine Themen" hinzufügen können, müssen Sie sich anmelden.

Anmelden

Das folgende Schlagwort zu „Meine Themen“ hinzufügen:

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits.

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
Kommentare (0)
Aktuellste Älteste Top

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!