Tianjin

China-Profi: Szenen in Tianjin wie „aus Katastrophenfilmen”

Coronavirus       -  Auch in der chinesischen Stadt Tianjin wird gegen die Ausbreitung des Coronavirus gekämpft.
Foto: Uncredited/CHINATOPIX/dpa | Auch in der chinesischen Stadt Tianjin wird gegen die Ausbreitung des Coronavirus gekämpft.

„Tianjin ist eine Stadt mit 15 Millionen Einwohnern. Alles war wie leer gefegt. Da hat kein Restaurant offen, nichts. Solche Szenarien kennt man sonst nur aus Katastrophenfilmen”, schilderte der Fußballprofi aus Bochum in einem Interview der „Sport Bild”.

Der Spielbetrieb in der chinesischen Eliteliga ist aufgrund des neuen Coronavirus ausgesetzt, Bastians weilt derzeit ebenso wie Teda-Trainer Uli Stielike in Deutschland. Im Trainingslager des Clubs in Thailand „wurde jeden Tag Fieber gemessen”, sagte der 31 Jahre alte Bastians. Stielike habe die fünf Ausländer im Team gebeten, „nicht direkt die Flucht zu ergreifen, sondern dabei zu bleiben. Als Zeichen für die Mannschaft.”

Der Trainingsauftakt ist für den 14. März geplant. „Vorher passiert nichts”, sagte Bastians, „weil die chinesischen Teamkollegen ihre zwei Wochen Quarantäne einhalten müssen.” Er habe auf der 25-stündigen Rückreise aus dem Trainingscamp nach Deutschland seine „Sagrotan-Flasche aufgebraucht”, berichtete Bastians.

Die Zahl der Toten durch das neue Coronavirus ist in China um 38 gestiegen. Damit sind in Festlandchina bereits 2981 Todesfälle zu beklagen, wie die nationale Gesundheitskommission am Mittwoch in Peking berichtete.

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