Berlin

Alba erfüllt Pflichtaufgabe - Ludwigsburg bleibt vorn

Luke Sikma       -  Albas Luke Sikma steuerte gegen Würzburg 16 Zähler bei.
Foto: Andreas Gora/dpa | Albas Luke Sikma steuerte gegen Würzburg 16 Zähler bei.

Alba Berlin hat seine Pflichtaufgabe in der Basketball-Bundesliga erfüllt und den sechsten Sieg in Serie eingefahren. Der deutsche Meister und Euroleague-Teilnehmer bezwang am Sonntagabend eine ersatzgeschwächte Mannschaft von s. Oliver Würzburg mit 99:85 (53:45).

Neben Zach Smith und Justin Sears mussten die Würzburger noch auf Brekkott Chapman verzichten, somit stand in Jonas Weitzel nur ein Center im Aufgebot der Gäste. Dennoch konnte das Team von Trainer Denis Wucherer in den ersten 15 Minuten noch gut mithalten, dann aber bestimmte Alba die Partie. Treffsicherste Berliner waren Simone Fontecchio und Luke Sikma mit je 16 Punkten. Bester Würzburger war Weitzel mit einer Karrierebestleistung von 20 Zählern. Betreut wurde Alba erneut von Co-Trainer Israel Gonzalez. Chefcoach Aito Garcia Reneses saß nach überstandener Coronavirus-Infektion zwar auf der Bank, fungierte aber lediglich als Assistent.

Dank des insgesamt zehnten Saisonerfolgs zogen die Albatrosse wieder am FC Bayern München vorbei auf Platz vier. Die Bayern kehrten nur zwei Tage nach der 51:75-Klatsche in der Euroleague bei Olimpia Mailand in die Erfolgsspur zurück und bezwangen medi Bayreuth am Samstag mit 98:78. „Glückwunsch an meine Spieler. Wir kommen von dem wohl schrecklichsten Spiel unserer gesamten Saison. Das ist nie einfach, aber wir sind als Mannschaft zurückgekommen”, zeigte sich Bayern-Coach Andrea Trinchieri nach der Partie zufrieden.

Mit einer Bilanz von 13:1-Siegen stehen die MHP Riesen Ludwigsburg weiter an der Tabellenspitze, dicht gefolgt von den Hakro Merlins Crailsheim und den EWE Baskets Oldenburg (je 12:2). Der Vizemeister aus Ludwigsburg setzte sich am Samstag mit 93:80 bei den Syntainics MBC Weißenfels durch. Oldenburg gewann bei den Gießen 46ers mit 97:82, Crailsheim behielt am Sonntag gegen die Telekom Baskets Bonn mit 93:84 die Oberhand. Im Kampf um die Playoffs bleiben ratiopharm Ulm (102:63 gegen Niners Chemnitz) und die Hamburg Towers (98:70 gegen Fraport Frankfurt) in aussichtsreicher Position.

© dpa-infocom, dpa:210124-99-152188/4

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