Hochfilzen

Das bringt der Wintersport am Freitag

Skifliegen in Planica       -  Bei der Skiflug-WM in Planica greift Markus Eisenbichler nach Gold.
Foto: Darko Bandic/AP/dpa | Bei der Skiflug-WM in Planica greift Markus Eisenbichler nach Gold.

Der Wintersport startet mit Tempo in das vorletzte Wochenende vor Weihnachten.

SKISPRINGEN

Flug-WM in Planica, Slowenien

16.00 Uhr: Einzel, 1. Durchgang (ZDF und Eurosport) 17.00 Uhr: Einzel, 2. Durchgang (ZDF und Eurosport)

Jetzt greift Markus Eisenbichler nach WM-Gold. Nach seinem starken Saisonstart mit bereits zwei Einzel-Siegen ist der 29 Jahre alte Bayer einer der größten Favoriten beim Fliegen in Planica. Wie gut er drauf ist, stellte er schon als Quali-Sieger mit 225,5 Metern unter Beweis. Teamkollege Karl Geiger zählt ebenfalls zum erweiterten Kandidatenkreis. Nicht dabei sein können unter anderem der Österreicher Stefan Kraft (Rückenprobleme), Ex-Champion Severin Freund (nicht nominiert) und die beiden Schweizer Dominik Peter und Gregor Deschwanden, die sich nach einem positiven Test ihres Coaches Ronny Hornschuh in Quarantäne befinden.

BIATHLON

Weltcup in Hochfilzen, Österreich

11.30: Sprint, Damen 7,5 Kilometer (ZDF und Eurosport) 14.20: Sprint, Herren 10 Kilometer (ZDF und Eurosport)

„Das könnte wahrscheinlich meine Oma besser”, sagte Denise Herrmann nach dem historischen Debakel der deutschen Skijägerinnen im Vorjahr in Hochfilzen. Die Ex-Weltmeisterin war als 41. im Auftaktsprint beste deutsche Skijägerin gewesen. „So kann es nicht weitergehen”, sagte Bernd Eisenbichler, damals der neue Sportliche Leiter und meinte: „Das ist wie ein 0:4 im Fußball gegen Österreich.” Im Laufe des Winters wurde für die Skijägerinnen und Skijäger alles gut. In dieser Saison hat es schon Podestplätze gegeben. Doch mit dem Traditionsweltcup in Tirol hat das Team trotzdem noch eine Rechnung offen.

SKELETON

Weltcup in Innsbruck/Igls, Österreich

10.15 Uhr: Männer, 1. Lauf 12.00 Uhr: Männer, 2. Lauf (ZDF) 14.15 Uhr: Frauen, 1. Lauf 15.45 Uhr: Frauen, 2. Lauf

Die deutschen Skeletonis peilen beim Weltcup in Innsbruck/Igls die Podestplätze an. Die Olympia-Bahn von 1976 sollte besonders den schnellen Startern wie Felix Keisinger liegen. Auch Christopher Grotheer sowie Jacqueline Lölling und Tina Herrmann haben dort schon sehr gute Erfahrungen gemacht. Offen ist, ob das Team trotz der wegen der Bahnpräparierung und Schneefällen wenigen Trainingseinheiten schnell den Rhythmus findet.

© dpa-infocom, dpa:201210-99-648293/3

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