Berlin

„Die Finals” in bis zu 20 Sportarten als Olympia-Test

„Die Finals”       -  2021 wird die Serie deutscher Meisterschaften auf bis zu 20 Sportarten ausgeweitet.
Foto: Sven Hoppe/dpa | 2021 wird die Serie deutscher Meisterschaften auf bis zu 20 Sportarten ausgeweitet.

Drei Standorte, vier Tage, 20 Sportarten: Die zweite Auflage der Veranstaltungsserie „Die Finals” soll vom 3. bis 6. Juni 2021 in bis zu 20 Sportarten ausgetragen werden, teilten die Veranstalter mit.

Austragungsorte für die wichtigen Tests vor den verlegten Olympischen Sommerspielen in Tokio sind Berlin und die Region Rhein-Ruhr, die deutschen Meisterschaften der Leichtathleten finden im Rahmen der Serie in Braunschweig statt.

ARD und ZDF werden die deutschen Multi-Meisterschaften etwa 30 Stunden lang in den Hauptprogrammen übertragen. Nach jetzigem Planungsstand werden neben traditionellen olympischen Sportarten wie Bogenschießen, Kanu, Leichtathletik, Moderner Fünfkampf, Reiten, Schwimmen, Tischtennis, Triathlon, Turnen und Wasserspringen bei den Finals 2021 auch Trendsportarten wie Kanupolo, Karate, Klettern, Stand-Up-Paddling, Taekwondo und Rad-Trial ausgetragen. Integriert sind auch Wettbewerbe der Behindertensportler, beispielsweise im Bogensport, Tischtennis, Kanu, Schwimmen und Triathlon.

In diesem Jahr waren die geplanten „Finals” in der Region Rhein-Ruhr wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden. Nun bündelten Berlin und Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit den öffentlich-rechtlichen TV-Stationen die Kräfte, um eine neue Auflage des Spektakels zu ermöglichen. Aufgrund der Sportartenvielfalt ist der Zeitraum von Donnerstag bis Sonntag vorgesehen, nachdem „Die Finals” bei der Premiere 2019 noch auf zwei Tage beschränkt waren. ARD und ZDF hatten nach dem großen Erfolg für ihre Übertragungen 2019 den Deutschen Fernsehpreis erhalten.

Damals waren in Berlin zehn nationale Meisterschaften zeitgleich über die Bühne gegangen. Der Plan - wie bei den European Championships in Glasgow und Berlin 2018 - eine größere mediale Aufmerksamkeit besonders für weniger zuschauerträchtige Sportarten zu erzielen, war somit voll aufgegangen. „Die Bilder aus Berlin gehen in die ganze Welt. Wir erreichen damit, dass in unserer Gesellschaft der Stellenwert des Sports wächst”, lobte DOSB-Präsident Alfons Hörmann damals.

Sollte die Corona-Pandemie bis zum kommenden Sommer noch nicht eingedämmt sein, halten sich die Veranstalter die Möglichkeit offen, „Die Finals” im kommenden Sommer auch ohne Zuschauer auszutragen.

Die European Championships werden im August 2022 ein weiterer Multisport-Höhepunkt in Deutschland sein. In München sollen dann parallel Europameisterschaften in der Leichtathletik, im Turnen, Radsport, Rudern, Klettern, Kanu-Rennsport, Tischtennis und Beachvolleyball stattfinden.

© dpa-infocom, dpa:201201-99-528978/2

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