London

Ehemaliger FA-Boss tritt auch als FIFA-Vizepräsident zurück

Greg Clarke       -  Greg Clarke ist nicht mehr der Präsident des englischen Fußball-Verbands (FA).
Foto: Pa/PA Wire/dpa | Greg Clarke ist nicht mehr der Präsident des englischen Fußball-Verbands (FA).

Das sei das Ergebnis eines Gesprächs zwischen Clarke und UEFA-Präsident Aleksander Ceferin, teilte die Europäische Fußball-Union, die ihre Führungsmitglieder in den Weltverband entsendet, mit. Clarke werde seine Rolle als Vertreter der UEFA im FIFA-Rat auf seinen Vorschlag hin niederlegen.

Der 63-Jährige hatte am Dienstag seinen Rücktritt als FA-Vorsitzender verkündet. Er zog damit die Konsequenzen aus verbalen Fehltritten, für die er sich später entschuldigte. Clarke teilte mit, er bedaure seine „inakzeptablen Worte” vor dem britischen Parlament, mit denen er dem Fußball einen schlechten Dienst erwiesen habe.

In einem Ausschuss des Unterhauses hatte Clarke von „farbigen” statt von schwarzen Fußballern gesprochen. Zudem sagte er mit Blick auf die Technologie-Abteilung des Verbandes, dort würden viel mehr Menschen aus Süd-Asien als aus der Karibik arbeiten, weil sie andere Karriereinteressen hätten. Auch mit seinen Äußerungen zur Sexualität hatte Clarke Kritik auf sich gezogen.

© dpa-infocom, dpa:201110-99-287251/3

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