Berlin

Ex-Tennisprofi Kühnen: US Open auf „Messers Schneide”

Patrik Kühnen       -  Glaubt, dass die Austragung der US Open auf „Messers Schneide” steht: Patrik Kühnen.
Glaubt, dass die Austragung der US Open auf „Messers Schneide” steht: Patrik Kühnen. Foto: Sven Hoppe/dpa

Der Direktor des Münchner ATP-Turniers sagte dem TV-Sender Sky nach der Absage des Neustarts der Herren-Tour in Washington: „Dass es kippen kann, war immer klar. Aber wenn es so weit ist, dann ist das schon eine große Enttäuschung für die Tennisfans.” Die für Mitte August geplante Veranstaltung in Washington sollte eigentlich die erste für die Tennis-Herren nach einer fünfmonatigen Zwangspause aufgrund der Coronavirus-Krise sein.

Die Absage sei „absolut nachvollziehbar”, sagte Kühnen. Die aktuell hohen Infektionszahlen in den USA und die weiter geltenden Reisebeschränkungen würden eine große Unsicherheit für die Spieler aus aller Welt bedeuten. Die Situation sei „nicht zuträglich, um allen Spielern eine faire Chance zu geben”, sagte der 54-Jährige.

Noch immer überwiege aber die Hoffnung, dass die US Open und das vorgelagerte Masters-Turnier, das von Cincinnati nach New York verlegt wurde, stattfinden können. Das Grand-Slam-Turnier in New York soll ohne Zuschauer am 31. August beginnen.

© dpa-infocom, dpa:200721-99-876002/2

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