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Favre lässt Moukoko-Debüt offen - Haaland fit für Berlin

Favre und Moukoko       -  Dürfte von BVB-Coach Lucien Favre (r) ab sofort in der Bundesliga eingesetzt werden: Youssoufa Moukoko.
Foto: David Inderlied/dpa | Dürfte von BVB-Coach Lucien Favre (r) ab sofort in der Bundesliga eingesetzt werden: Youssoufa Moukoko.

„Wir werden sehen”, sagte Favre am Freitag auf entsprechende Fragen zum Stürmer, der am selben Tag 16 Jahre alt wurde und damit am Samstag (20.30 Uhr/DAZN) erstmals in der Fußball-Bundesliga auflaufen könnte.

Gleichwohl hielt der Schweizer Elogen auf Moukoko. „Er hat als Spieler fantastisches Potenzial. Er ist schon sehr, sehr gut. Es macht Spaß, mit ihm zu trainieren”, sagte Favre. BVB-Sportchef Michael Zorc äußerte sich ähnlich, warnte aber zugleich vor einem zu großen Hype. „Wir erleben ihn seit dem Sommer als sehr erfrischend. Gleichwohl möchte ich einräumen, dass mir das, was medial gerade abgeht, ein Stück zu weit geht”, befand Zorc. „Das gefällt mir nicht. Wir sollten alle ruhiger werden und die Dinge sich entwickeln lassen.”

Sollte Moukoko, dem Experten riesiges Potenzial bescheinigen, am Samstag in Berlin zum Einsatz kommen, wäre er der jüngste jemals in der Bundesliga eingesetzte Spieler.

Einem Einsatz von Erling Haaland steht hingegen nichts im Weg. „Er ist gesund und zu 100 Prozent fit”, sagte Favre. Um den Norweger hatte es nach dessen vorzeitiger Rückkehr vom Nationalteam Verwirrung gegeben. Wegen eines positiven Corona-Befundes beim ehemaligen Braunschweiger Profi Omar Elabdellaoui hatten die norwegischen Gesundheitsbehörden eine zehntägige häusliche Quarantäne für alle Nationalspieler angeordnet.

Dennoch hatten die im Ausland tätigen Profis wie Haaland, Alexander Sörloth (RB Leipzig) und Rune Jarstein (Hertha BSC) nach der Absage des Länderspiels in Rumänien vorzeitig die Rückreise aus Norwegen angetreten. In Dortmund musste Haaland nach Rücksprache mit dem zuständigen Gesundheitsamt indes nicht in Quarantäne.

„Die Verwirrung war nicht hier in Dortmund, sondern woanders”, sagte BVB-Sportchef Michael Zorc. „Erling hatte keinen direkten Kontakt. Wir haben in sieben Tagen vier Tests gemacht, die alle negativ waren. Wir haben zudem alle Sicherheitsmaßnahmen befolgt”, sagte Zorc.

Indes hat der BVB den Vertrag mit Top-Talent Giovanni Reyna bis zum Sommer 2025 verlängert. Der US-Nationalspieler war erst vor wenigen Tagen volljährig geworden. „Es ist eine Supersache für Dortmund, einen solchen Spieler zu haben”, sagte Favre, der den Sohn des früheren Bundesligaspielers Claudio Reyna früh gefördert hat. „Wenn er so weitermacht, wird er enorm wichtig in den nächsten fünf Jahren. Sein Potenzial ist riesengroß.”

Reyna gehört seit Januar zum Profikader und absolvierte seitdem 29 Pflichtspiele (vier Tore). Vor wenigen Tage debütierte Reyna für das Nationalteam der USA und schoss in seinem zweiten Spiel sein erstes Länderspieltor.

© dpa-infocom, dpa:201120-99-404114/4

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