München

FCB spendet 100.000 Euro für Wiederaufbau einer Synagoge

Bayern-Präsident       -  Herbert Hainer: „Der FC Bayern betreibt seit vielen Jahren auf unterschiedliche Weise Erinnerungskultur.”.
Foto: Sven Hoppe/dpa | Herbert Hainer: „Der FC Bayern betreibt seit vielen Jahren auf unterschiedliche Weise Erinnerungskultur.”.

„Ich danke dem FC Bayern von ganzem Herzen für seine großzügige Spende zum Erhalt der historischen Synagoge in der Reichenbachstraße”, sagte Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelischen Kultus Gemeinde München und Oberbayern, laut einer Pressemitteilung.

Das Gebäude in der Reichenbachstraße war nach Plänen des Architekten Gustav Meyerstein errichtet und 1931 geweiht worden. Während der Pogrome im November 1938 wurde sie verwüstet und während des Zweiten Weltkriegs durch Bombenangriffe stark beschädigt.

„Der FC Bayern betreibt seit vielen Jahren auf unterschiedliche Weise Erinnerungskultur mit dem Ziel, Rassismus und Diskriminierungen jeder Art zu bekämpfen. Es geht um die Notwendigkeit, dazu eine gesellschaftliche Auseinandersetzung zu führen und jeder Form von Ausgrenzung und Hass eine Absage zu erteilen”, sagte Bayern-Präsident Herbert Hainer.

© dpa-infocom, dpa:210127-99-191132/2

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