Cottbus

Frauen-Turntrio überzeugt beim Heim-Weltcup

44. Internationales Turnier der Meister       -  Turnerin Lisa Zimmermann aus Deutschland beim Sprung.
Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa | Turnerin Lisa Zimmermann aus Deutschland beim Sprung.

Keine Medaille, aber gute Leistungen und Platzierungen. Die deutschen Turnerinnen haben beim Heim-Weltcup in Cottbus respektable Ergebnisse erzielt. Immerhin standen Kim Bui, die wieder genesene Sophie Scheder und Lisa Zimmermann beim 44. Turnier der Meister in drei Finals.

Die Bilanz: Bui und Scheder belegten am Stufenbarren die Plätze fünf und acht, die 16 Jahre alte Zimmermann wurde bei ihrem Weltcup-Debüt am Sprung Siebte. WM-Pechvogel Scheder, die sich kurz vor den Titelkämpfen in Stuttgart am Rücken und an der Schulter verletzt hatte, gab im Stufenbarren-Finale ihr Bestes. 13,666 Punkte reichten am Ende zwar nur zu Rang acht, aber um in den Medaillenkampf einzugreifen, fehlen Scheder derzeit noch die Höchstschwierigkeiten. Dennoch strahlte die 22-Jährige nach ihrem Abgang, weil ihr die Übung gut gelungen war.

Auch für Bui (14,100) war die Konkurrenz im Kampf um die Medaillen zu stark. Zur Bronzemedaille, die sich hinter der Siegerin Fan Yilin (14,800) und Anastasia Agafonowa aus Russland (14,733) die Chinesin Yin Sisi (14,566) sicherte, fehlten Bui mehr als vier Zehntel Punkte.

Die hoch talentierte Zimmermann belegte bei ihrer Weltcup-Premiere gleich einen guten siebten Platz. Die erst 16 Jahre alte Chemnitzerin kam mit ihren beiden gelungenen Sprüngen auf eine Gesamtnote von 13,866 Punkten. Vor allem mit ihrem Jurtschenko mit Doppel-Schraube, für den sie 14,166 Punkte erhielt, konnte sie sehr zufrieden sein. Ihr zweiter Sprung war dann etwas zu leicht, um noch weiter vorn zu landen. „Es war mein erstes Weltcup-Finale, da war ich schon etwas nervös”, gestand Zimmermann. „Aber das pusht mich noch mehr. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung.”

Am Sonntag (14.00 Uhr) hat der Deutsche Turner-Bund (DTB) noch weitere vier Medaillen-Chancen. Barren-Spezialist Lukas Dauser will nach seinem WM-Fauxpas von Stuttgart, als er das Gerät im Finale verlassen musste, diesmal Edelmetall an seinem Paradegerät holen. Bei den Frauen steht Bui im Boden-Finale, Scheder und Zimmermann gehen nochmals auf den Schwebebalken.

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