HANDBALL: BEZIRKSLIGA

Auch eine rote Karte hält Königsberg nicht auf

Handelte sich früh eine rote Karte ein: Florian Kupfer. Foto: Gerold Snater

Handball

Bezirksliga Nord Männer

TSV Mellrichstadt – TSV Bergrheinfeld 41:21
MHV Schweinfurt 09 – TV Gerolzhofen 44:18
TV Königsberg – DJK Nüdlingen 29:25
TSV Karlstadt – HSV Thüngersheim 29:20

1. (1.) MHV Schweinfurt 09 9 8 0 1 294 : 217 16 : 2
2. (2.) TSV Mellrichstadt 9 7 1 1 301 : 214 15 : 3
3. (3.) TV Königsberg 9 6 0 3 238 : 218 12 : 6
4. (4.) HSV Thüngersheim 9 4 1 4 230 : 226 9 : 9
5. (5.) TSV Karlstadt 9 3 2 4 215 : 236 8 : 10
6. (6.) TSV Bergrheinfeld 9 2 1 6 183 : 238 5 : 13
7. (7.) DJK Nüdlingen 9 1 1 7 234 : 279 3 : 15
8. (8.) TV Gerolzhofen 7 1 0 6 120 : 187 2 : 12

TV Königsberg – DJK Nüdlingen 29:25

Platz drei zementiert und damit die Wahrscheinlichkeit zur Qualifikation für die in der nächsten Saison eingleisige Bezirksliga erhöht haben die Königsberger Handballer am Wochenende vor heimischen Publikum gegen die DJK Nüdlingen. Angesichts des vorletzten Tabellenplatzes der Gäste wurde von vorn herein mit einem Sieg gerechnet, auch wenn sich das Hinspiel in Nüdlingen zäh gestaltete.

Zäh begann das Spiel auch dieses Mal: der TVK erzielte mit einer miserablen Trefferquote in den ersten zehn Minuten nur ein einziges Tor. Allein der soliden Abwehr- und Torhüterleistung war es zu verdanken, dass die Hallenanzeige zu diesem Zeitpunkt nur ein 1:3 offenbarte.

Danach steigerten sich die Hausherren, es gelang immer öfter am Gegner vorbeizuziehen und sich konstant auf drei Tore abzusetzen – ein Vorsprung der sich trotz einer frühen und umstrittenen Roten Karte für Königsbergs Torjäger Florian Kupfer bis zur Halbzeitpause hielt.

Im Verlauf der zweiten Spielhälfte zogen die Königsberger langsam davon, die weiterhin starke Abwehr und eine nun etwas bessere Torausbeute ermöglichten es den Hausherren, bis zur 54. Minute auf 29:21 davonzuziehen. Allerdings zeigte sich in dieser Phase wieder ein Muster, das in dieser Saison schon häufiger auftrat: die Königsberger ließen angesichts des hohen Vorsprungs nach. So gelang es trotz ausreichender Zeit nicht das ersehnte 30. Tor zu erzielen, stattdessen warf der Gegner kurz vor Schluss noch vier Treffer in Folge. Trotzdem gewannen die Gelb-Schwarzen deutlich mit 29:25.

Das Fazit unterscheidet sich wenig von denen der vorherigen Spiele. Sehr gut war erneut die Defensiv-, weniger gut die Offensivleistung. Insgesamt sprang aber ein ungefährdeter Sieg heraus. Für das Spiel gegen Spitzenreiter Schweinfurt in zwei Wochen gilt es daher noch einige Schwachstellen auszugleichen, wenn der TVK eine Chance auf den Sieg haben will. (mle)

Königsberg: Nagel, Bangert – Käb (9/4), Schmidt (6), Walk (5), Kupfer (3), Schneider (1), Rieger (1), Sinner (1), Thomas (1), Waldenmeier (1), Schirmer (1), Kräutner.

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