Fußball, Bayernliga Nord

Die Sander Sorgen werden größer

Auch diese Parade von Stefan Klemm nutzte nichts: Der FC Sand unterlag in Gebenbach letztlich mit 2:4 und steht mit nur drei Zählern schon wieder im Tabellenkeller. Foto: Ryan Evans

1. FC Sand - ASV Cham (Samstag, 17 Uhr, Seestadion)

Gerade einmal fünf Partien sind absolviert, doch den FC Sand (14./4) plagen jetzt schon wieder größer werdende Sorgen. Nach dem 2:4 in Gebenbach - der zweiten Niederlage in Folge - sind die Sander wieder im Tabellenkeller gelandet, stehen - punktgleich mit mehreren weiteren Teams - auf Rang 14 und damit dem ersten Relegationsplatz. Schlimmer als die Platzierung ist allerdings die aktuelle Personallage. Denn zu den verletzten Stammspielern Sven Wieczorek, Danny Schlereth, Christopher Gonnert und Joe Bechmann gesellt sich nun auch noch der rot gesperrte Mert Topuz. Und aus privaten Gründen steht am Samstag auch Philipp Markof nicht zur Verfügung.

Die lange Fahrt in die Oberpfalz am Mittwoch hatte sich letztlich nicht gelohnt. 170 Kilometer mussten die Sander auf sich nehmen, um sich mit leeren Händen wieder auf den ebenso langen Heimweg zu machen. Dabei steckten die Sander gleich zwei Minuspunkte schnell weg: Zum einen musste Dieter Schlereth Defensivakteur Joe Bechmann ersetzen, dessen Verletzung aus dem Ansbacher Spiel ein Auflaufen nicht zuließ, zum anderen geriet seine Mannschaft schon nach zwei Minuten in Rückstand. Doch zur Pause führte der FC Sand. Shaban Rugovaj und Sebastian Wagner hatten die Partie gedreht. Selbst der Ausgleich der DJK nach rund einer Stunde hätte die Sander Zufriedenheit kaum gestört, wenn es denn bis zum Schluss beim 2:2 geblieben wäre.

Niederlage in vier Minuten

Doch es kam anders: Mert Topuz flog nur acht Minuten nach seiner Einwechslung mit rot vom Platz, in der Schlussphase hielt die personell geschwächte Defensive der Sander dem Dauerdruck der Oberpfälzer nicht mehr Stand, kassierte in der 88. und 90.+2. Minute noch zwei Tore zum 2:4-Endstand.

 Nun geht es also gegen den ASV Cham (10./6). Der Aufsteiger hat schon zwei Zähler mehr auf dem Konto, gewann am Mittwochabend gegen Abtswind glücklich mit 1:0 - nach dem 3:2 in Vilzing der zweite Sieg des Neulings. Cham ist absolut eingespielt, bietet nahezu die gleiche Mannschaft auf, die in der letzten Saison als Vizemeister der Landesliga Mitte in der Relegation den Aufstieg realisierte.

"Mund abputzen"

"Nach der bitteren Niederlage in Gebenbach, wo wir trotz guten Spiels in den letzten vier Minuten alles Zählbare abgeben mussten, gilt es nun, den Mund abzuputzen und weiterzumachen. Wenn der Gast aus Cham auch mit guter Qualität und einer eingespielten Mannschaft nach Sand kommt, gilt es für uns natürlich alles in die Waagschale zu werfen, damit wir die Punkte daheim behalten ", hofft Sands Spielleiter Erich Barfuß darauf, dass die Korbmacher die Ausfälle "fünf gestandener Bayernligaspieler" kompensieren zu können.

Was sich aber keinesfalls wiederholen darf, ist ein so desolater Auftritt, wie ihn die Sander vor einer Woche im Heimspiel gegen Ansbach boten. Mut machen hingegen die erste Hälfte der Partie sowie die kämpferische Einstellung in Gebenbach. In Sand ist man jedenfalls gewillt, mit dem ersten Heimsieg der Saison den Tabellenkeller gleich wieder zu verlassen.

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