Fußball, Bayernliga

Warum der letzte Auftritt hoffen lässt

Nachdenklich: Dieter Schlereth (vorne) und Teammanager Stefan Schmitt grübeln über die Erfolgsstrategie für die Partie in Bamberg. Foto: Ralf Naumann

Fußball, Bayernliga Nord
FC Eintracht Bamberg
- 1. FC Sand (Freitag, 18.30 Uhr, Fuchsparkstadion)

Vier Partien hat der FC Sand (16./5) im heimischen Seestadion bislang  bestritten und dabei nur einen Zähler geholt. Den gab es am letzten Samstag beim 1:1  gegen die DJK Ammerthal. Besser sieht es für die Sander auswärts auf, da steht immerhin schon ein Dreier zu Buche. Und genau das ist der Grund für Dieter Schlereth, der Partie am Freitagabend beim FC Eintracht Bamberg (7./11) mit einer guten Portion Optimismus entgegen zu sehen.

Und die holte sich der Sander Trainer am vergangenen Samstag ab 16.30 Uhr. Da wurde die zweite Hälfte der Partie gegen Ammerthal angepfiffen. Was Schlereth und die nur 150 Zuschauer in den 45 Minuten nach der Pause zu sehen bekamen, erinnerte an die starken Auftritte der Sander in der Relegation, als Sand Gegner Erlangen-Bruck regelrecht niedergekämpft wurde. Offensiv, kämpferisch und laufstark verdienten sich die Korbmacher am Ende den einen Zähler, hätten mit ein wenig Glück  sogar mehr erreichen können. Der Auftritt der Mannschaft nach der Pause lässt hoffen, auch wenn natürlich noch viel Arbeit vor den Verantwortlichen und viel Engagement vor den Spielern liegt.

Bamberg zuhause noch ungeschlagen

Am Freitagabend geht es nun erst einmal nach Bamberg. "Der Aufsteiger hat zwar eine junge Mannschaft, die ist aber gewachsen und verfügt über sehr viel Qualität," hat Sands Sportleiter Erich Barfuß einen Gegner ausgemacht, der zuhause noch unbezwungen ist. Zuletzt gab es zwar "nur" zwei Remis für die "Veilchen", die aber immerhin  gegen die beiden Spitzenteams aus Vilzing (2:2) und Großbardorf (3:3) - gegen die Gallier fehlte der Eintracht zudem nur eine Minute zum dritten Heimsieg.  

„Wir können auch mit unserem gebeutelten Kader etwas erreichen“
Erich Barfuß, Sportlicher Leister FC Sand

Der Landesliga-Meister des Vorjahres lebt bislang noch stark von seiner Aufstiegs-Euphorie. 18:15 Tore in sieben Partien zeigen, dass der Neuling einerseits zwar gerne nach vorne spielt, hinten dafür allerdings des Öfteren anfällig ist. Und genau das wollen die Sander auch am Freitagabend nutzen. "Es ist wichtig, dass wir unsere Tugenden wie Fleiß und Disziplin voll in die Waagschale werfen. Nur dann können wir in Bamberg erfolgreich sein,", will Barfuß an die gute zweite Hälfte gegen Ammerthal anknüpfen.

Gute Bilanz gegen die Veilchen

"Dieses Remis hat uns, speziell in der zweiten Halbzeit, gezeigt, dass wir auch mit unserem gebeutelten Kader etwas erreichen können," sieht auch Barfuß einen Aufwärtstrend der Sander. Die müssen allerdings weiterhin auf Danny Schlereth, André Schmitt, Sven Wieczorek und Thomas Durst (alle verletzt) sowie auf den letztmals gesperrten  Mert Topuz verzichten.

"Wir wissen natürlich, dass das beim FC Eintracht wesentlich schwieriger wird als zu Hause gegen Ammerthal", stellt Barfuß klar, dass der FC Sand am Freitagabend klarer Außenseiter ist. Auch wenn die Bilanz der letzten Jahre eine andere Sprache spricht.  Immerhin hat Sand seit 2011 kein Pflichtspiel mehr gegen die Bamberger verloren. Außerdem hatten die Oberfranken unter der Woche einen Pokal-Auftritt, setzten sich am Dienstag knapp mit 3:2 beim Liga-Konkurrenten in Karlburg durch. FCE-Trainer Michael Hutzler hofft deswegen, dass der Akku  seiner Spieler "bis zum Freitag wieder bei 100 Prozent ist".

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