EISHOCKEY: LANDESLIGA AUFSTIEGSRUNDE

Die „Hawks“ haben nun drei Ausreden weniger

Neue Hoffnung im Kampf um den Aufstieg in die Bayernliga: Mit (von links) Kevin Faust, Maurice Köder sowie Domantas Cypas verstärken bereits beim Heimspiel gegen Bad Aibling (Freitag, 19.30 Uhr) gleich drei neue Verteidiger aus Schweinfurt die Haßfurter „Hawks”. Foto: Andreas Kurz

ESC Haßfurt – EHC Bad Aibling (Freitag, 19.30 Uhr, Stadion Am Großen Anger)

Die Tabellensituation hat sich für die Haßfurter nach dem vergangenen Null-Punkte-Wochenende mit den beiden Niederlagen weiter verschlechtert. Die „Hawks“ (7./3) sind mittlerweile neun Punkte vom Erreichen des Halbfinales, was Voraussetzung für den angestrebten Aufstieg in die Bayernliga ist, entfernt. Vorzeitiges Aufgeben kommt für Volker Hartmann aber „keinesfalls infrage.“ Dennoch ist für den Haßfurter Trainer die einzige Wochenendpartie gegen Schlusslicht EHC Bad Aibling (8./0) am Freitagabend „endgültig richtungsweisend.“

Alles andere als ein Sieg zählt für den Coach in der siebten Aufstiegsrundenbegegnung nicht. „Sollten wir auch da leer ausgehen, war es das mit der Bayernliga“, gibt er sich keinen Illusionen hin. Doch er glaubt fest an seine Mannschaft, die gegen Amberg und in Ulm „einfach auch viel Pech im Abschluss“ hatte.

„Sollten wir auch da leer ausgehen, war es das mit der Bayernliga.“
Volker Hartmann, Trainer ESC Haßfurt

Dass diese Mannschaft bei noch acht ausstehenden Partien mit der Verpflichtung des Schweinfurter Eigengewächses Maurice Köder (22), des gebürtigen Berliners Kevin Faust (28) und des Litauers Domantas Cypas (23), nochmals ihr Gesicht verändert, stimmt Hartmann ebenfalls zuversichtlich. Ihm stehen gegen Bad Aibling nun voraussichtlich drei komplette Blöcke zur Verfügung, zumal auch die zuletzt fehlenden David Franek und Pascal Marx wieder an Bord sein dürften. Ob die angeschlagenen Michael Breyer, Christian Masel und Georg Lang wieder rechtzeitig fit werden, ist dagegen ungewiss.

Mit den Neuzugängen sollten die „Hawks“ ihre derzeit geringe Chance aufrechterhalten können, am Ende doch noch den Sprung unter die „Top 4“ zu schaffen: Ein Sieg gegen die „Aibdogs“ ist dafür Pflicht. Die Mannschaft von Trainer Manfred Sassjadvolk, die in der Vorrunde der Gruppe 2 den vierten Platz erreichte, steht immerhin noch schlechter da: Bei einem Torverhältnis von 7:32 kassierte Bad Aibling bis dato ausschließlich Niederlagen.

Aufstieg ist noch immer das Ziel

Doch weil auch für die Oberbayern die Partie in Haßfurt die vielleicht letzte Möglichkeit ist, noch einmal eine Serie zu starten, warnt Volker Hartmann eindringlich: „Ich bin sicher, dass uns Bad Aibling alles abverlangt. Sie haben nichts zu verlieren. Ich bin aber überzeugt, dass die Jungs bereit sind für den zweiten Heimsieg und alles dafür tun, um das scheinbar Unmögliche doch noch möglich zu machen. Noch haben wir das Ziel nicht aus den Augen verloren“, verspricht er „vollen Einsatz. Ich hoffe, dass uns unsere Fans trotz der vielen Enttäuschungen in den vergangenen Wochen weiter bedingungslos unterstützen und nach vorne peitschen.“

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