KEGELN, 2. BUNDESLIGA

Zeil freut sich auf das Mainderby

Freut sich auf das Derby: Bastian Hopp. Foto: Matthias Lewin

Gut Holz Zeil - ESV Schweinfurt

Nachdem am vergangenen Wochenende die Bundesligen in der Liga zugunsten des Pokals pausierten, kehren die Sportkegler nun wieder zum Alltag zurück. Für Gut Holz Zeil bedeutet dies, nach dem Erfolg in Kaiserslautern und dem Einzug in die dritte Runde des deutschen Pokals, Heimspiel und Unterfranken-Derby.

Zu Gast auf der Zeiler Sportkegelanlage ist mit dem ESV Schweinfurt das aktuelle Schlusslicht der Liga. Die „Eisenbahner“ aus Schweinfurt sind mit nur einem Punkt aus drei Spielen nicht wie gewünscht aus den Startlöchern gekommen. Überraschend ist dabei allerdings, dass der bislang einzige Punkt im Auswärtsspiel beim selbsternannten Titelkandidaten und letztjährigen Vizemeister TSV Großbardorf zustande kam. Die beiden Heimspiele gegen Erlangen-Bruck (2:6) und Aufsteiger SC Luhe-Wildenau (3:5) gingen beide verloren. Hinzu kam das Pokalaus, als man beim Erstligisten SF Friedrichshafen chancenlos 1:7 unterlegen war.

Gute Leistungen, wenig Ertrag

Was beim Blick auf die bislang vier absolvierten Partien ins Auge fällt, ist die Tatsache, dass der ESV in diesen vier Partien schon neun unterschiedliche Akteure eingesetzt hat und nur Kapitän Daniel Eberlein, Stefan Roth und Karl-Heinz Nenninger alle Partien absolvierten.

Gut Holz Zeil will den Punkteklau der unterfränkischen Nachbarn natürlich mit aller Macht verhindern und gibt den Derbysieg für das Heimspiel gegen den ESV Schweinfurt als klares Ziel aus. Hierzu wird Zeil an die bisher gezeigten Leistungen anknüpfen müssen. Mit 3589, 3506, 3536 und 3581 Kegeln wusste das Team um Mannschaftsführer Olaf Pfaller in allen vier Partien zu überzeugen, konnte damit allerdings nur das Heimspiel gegen den Meisterschaftsfavoriten TSG Kaiserslautern erfolgreich gestalten. Beim Spiel in Liedolsheim und in Bamberg stand man jeweils einem Sahnetag der Gastgeber gegenüber und musste trotz guter Leistung mit leeren Händen abreisen.

Umso wichtiger erscheint es nun, das Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten zu gewinnen, um damit das Punktekonto wieder ausgleichen zu können.

„Wir müssen hochkonzentriert zu Werke gehen und dürfen den ESV auf keinen Fall unterschätzen. Sie kennen seit vielen Jahren unsere Bahnen und werden hier sicherlich gut auftreten. Was uns natürlich wieder helfen wird, ist der Zeiler Hexenkessel, der im Derby hoffentlich besonders brodeln wird“, so Holger Jahn vor der Partie.

Hopp blickt zurück

Einen Blick zurück gönnt sich indes Bastian Hopp: „In der vergangenen Saison konnten wir beide Spiele gegen den ESV gewinnen. Ich freue mich nun auf das diesjährige Derby gegen den ESV Schweinfurt. Bei mir persönlich bringt ein Derby immer noch etwas Extramotivation, die ich hoffentlich in meine Leistung investieren kann.“

Und Marco Endres bezieht seine Motivation aus dem Heimspiel: „Wir haben die Qualität im Kader, um beide Punkte in Zeil zu behalten. Und genau das wird unser Ziel am Samstag sein. Wenn wir alle unsere Leistung abrufen können, wird es für jeden Gegner schwer in Zeil zu gewinnen. Aber genau die Heimspiele sollten in diesem Jahr auch der Schlüssel zum Klassenerhalt sein. Zu Hause dürfen wir nichts liegen lassen.“ (ös)

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