EISHOCKEY: LANDESLIGA

ESC Haßfurt: Ab sofort ist Verlieren verboten

Höchste Konzentration ist angesagt: die „Hawks” brauchen am Wochenende zwei Siege. Foto: Ralf Naumann

Die Haßfurter „Hawks“ (6./11) haben in den verbleibenden fünf Partien der Aufstiegsrunde noch gute Möglichkeiten, den Sechs-Punkte-Rückstand auf Tabellenplatz vier – dort steht aktuell der ESC Kempten – aufzuholen. Und wie schon vor einer Woche gilt auch für das Auswärtsspiel am Freitag (20 Uhr) beim EV Dingolfing (7./9) sowie beim Heimauftritt am Sonntagabend (18.30 Uhr) gegen Spitzenreiter ESV Buchloe (1./21) – egal ob mit oder ohne David Franek: Verlieren verboten, die kleine Siegesserie muss fortgeführt werden.

Die Drucksituation hält Volker Hartmann, der zusammen mit Martin Reichert, dem sportlichen Leiter des ESC Haßfurt, mit Franek am Donnerstagabend noch ein abschließendes Gespräch bezüglich der möglichen Rücknahme der Suspendierung führen will, für „dieselbe wie schon seit einigen Wochen. Die Situation hat sich ja nicht geändert. Und zuletzt waren wir auf einem guten Weg“, zeigt sich der Falken-Dompteur „optimistisch, dass wir auch an diesem Wochenende wieder zwei Mal gewinnen.“

Dingolfing im Aufwind?

Bei den „Isar Rats“, gegen die die „Hawks“ im Hinspiel der Aufstiegsrunde deutlich mit 7:2 gewannen, sollen wie in der Vorrunde alle Punkte mit nach Hause genommen werden. Dies scheint angesichts der aktuellen Heimschwäche der Niederbayern – gegen Ulm/Neu-Ulm, Amberg, Kempten und Buchloe gab es für Dingolfing in der „Marco Sturm-Eishalle“ nichts zu erben – auch möglich. Doch mit dem 9:0-Erfolg zuletzt gegen Bad Aibling haben sich die Mannen um Trainer Bill Trew eindrucksvoll zurückgemeldet.

„Wir haben uns bei unserem knappen 7:6-Erfolg in der regulären Runde in Dingolfing selbst noch einmal in die Bredouille gebracht“, erwartet Volker Hartmann „eine ganz schwere Partie“ und erinnert an das letzte Spieldrittel der Partie Anfang Dezember, in das die Haßfurter mit einem komfortablen 7:2-Vorsprung starteten. „Da hätten wir uns beinahe noch selbst um den Lohn der Arbeit gebracht. Ich hoffe also, dass die Jungs wieder von Anfang bis zum Ende konzentriert bei der Sache sind – und zwar mit 100 Prozent.“

Nur ein Sieg erhält die Chance

Vor einer echten Herausforderung stehen die Kreisstädter dann am Sonntag, wenn Spitzenreiter Buchloe seine Visitenkarte in Haßfurt abgibt. Beruhigend zu wissen, dass auch die „Pirates“ nur mit Wasser kochen. Nach souveränem Start in die Aufstiegsrunde mit sieben Siegen in den ersten sieben Partien gingen sie am letzten Wochenende bei der Heimpleite gegen Moosburg (5:6) und der Klatsche in Ulm (1:7) gleich zwei Mal leer aus.

„Natürlich wollen wir diesmal als Sieger die Eisfläche verlassen und uns für die bittere 3:10-Pleite im Hinspiel revanchieren. Uns bleibt ja auch gar nichts anderes übrig, wenn wir uns weiter nach vorne arbeiten wollen“, gibt sich Hartmann, der „sehr großen Respekt“ vor dem Gegner hat, keinen Illusionen hin: Mit einer Niederlage dürfte das Ende im Aufstiegskampf besiegelt sein. „Buchloe ist schon unheimlich stark. Und ich bin sicher, dass sie alle unternehmen wollen, um den Einzug in die Top 4 nicht noch einmal auf?s Spiel zu setzen.“

Da aktuell alle Spieler einsatzfähig sind, entscheidet der Haßfurter Trainer erst nach dem Abschlusstraining, wer zum Aufgebot gehört.

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