EISHOCKEY, LANDESLIGA

Der erste „Titel“ ist in Sicht

Georg Lang (links) und Michael Stach wollen im zehnten Heimauftritt am Sonntagabend den zehnten Sieg einfahren.
Georg Lang (links) und Michael Stach wollen im zehnten Heimauftritt am Sonntagabend den zehnten Sieg einfahren. Foto: Ralf Naumann

ESC Haßfurt – EHC Bayreuth (Sonntag, 18.30 Uhr, Eisstadion Am Großen Anger)

Die Haßfurter „Hawks“ (1./47) benötigen – dank einer knappen Niederlage von Verfolger Amberg gegen den EV Pegnitz – vor dem letzten Spieltag nur noch einen Punkt zum Gewinn der Vorrunden-Meisterschaft in der Gruppe 1 Landesliga. Doch ESC-Trainer Volker Hartmann fordert am Sonntagabend gegen den EHC Bayreuth (7./26) die Maximalausbeute. Kein Wunder, denn mit einem weiteren „Dreier“ würden die „Hawks“ als einzige Mannschaft der Liga die erste Saisonhälfte mit einer blütenweißen Heimweste abschließen.

„Das ist auch unser Ziel. Wir wollen die Partie gewinnen und unser Selbstvertrauen weiter stärken“, betont Hartmann, der mit dieser Chance auf den ersten „Titel“ der „Hawks“ seit Jahren nicht wirklich gerechnet hat: „Ich habe schon geglaubt, dass die Amberger zum dritten Mal in Folge Meister werden“, zeigte er sich „sehr überrascht“, dass die Oberpfälzer wenige Tage nach der Heimniederlage gegen die „Hawks“ kurz vor Weihnachten auch ihre Partie gegen Pegnitzer „Ice Dogs“ mit 1:2 verloren und den „Hattrick“ somit nicht mehr aus eigener Kraft schaffen können.

Hartmanns Warnungen

„Dies zeigt uns, dass es in dieser Liga immer noch zu ungewöhnlichen Ergebnissen kommt. Ein Selbstläufer wird deshalb auch unsere Partie gegen Bayreuth nicht“, hofft Hartmann, dass seine Jungs nach der zweiwöchigen Weihnachts- und Neujahrspause keine langen Anlaufprobleme haben. Dabei verweist er auf das Hinspiel am ersten Spieltag Anfang Oktober, als die Kreisstädter den lange Zeit hart umkämpften 7:4-Erfolg im „Tigerkäfig“ erst im Schlussdrittel eintüteten. Auch gaben die Bayreuther bei ihren Gastauftritten oftmals eine gute Figur ab. „Bayreuth hat immerhin vier Auswärtsspiele gewonnen“, warnt der 43-Jährige vor dem Aufsteiger, der bislang in Freising, Moosburg, Trostberg und Amberg überraschte.

Hartmann sieht sich in seiner Einschätzung vor Saisonbeginn, dass „Bayreuth mit Sicherheit nicht das Kanonenfutter der Liga“ sein wird, bestätigt. „Ich erwarte wie schon im Hinspiel einen willigen Gegner, der vom Anfang bis zum Ende Vollgas gibt und uns das Leben schwer macht. Ich denke, die Partie ist ein guter Abschluss für uns im Hinblick auf die bevorstehende Aufstiegsrunde“, so Haßfurts Trainer, für den vermutlich ab 10. Januar „nur noch Kracherspiele“ auf dem Programm stehen.

Neben Haßfurt, Amberg, Dingolfing und Moosburg aus der Gruppe 1 stehen auch die Teilnehmer aus der Gruppe 2 fest: der Tabellenerste VfE Ulm/Neu-Ulm hat sich ebenso wie der ESV Buchloe, der ESC Kempten und der EHC Bad Aibling qualifiziert. „Wir freuen uns auf viele weitere Eishockeyfeste“, so Hartmann.

Derweil steht am Sonntag nach längerer Verletzungspause Verteidiger Lucas-Andreas Thebus wieder zur Verfügung. Ansonsten müssen die „Hawks“ auf erhoffte Verstärkungen vorerst verzichten.

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