EISHOCKRY: LANDESLIGA

„Hawks“ stecken den Wirbel weg

Jan Trübenekr brachte die Haßfurter „Hawks” beim Auswärtsspiel in Amberg am Sonntagabend mit seinem 31. Pflichtspieltreffer auf die Siegerstraße. Foto: Ralf Naumann

Eishockey

Landesliga Aufstiegsrunde

ESC Haßfurt – VfE Ulm/Neu-Ulm n.P. 3:2
ESC Kempten – EV Dingolfing Isarrats 4:6
EHC Bad Aibling – ERSC Amberg Wild Lions n.P. 2:3
ESV Buchloe – EV Moosburg 5:6
EV Moosburg – ESC Kempten 3:8
VfE Ulm/Neu-Ulm – ESV Buchloe 7:1
EV Dingolfing Isarrats – EHC Bad Aibling 9:0
ERSC Amberg Wild Lions – ESC Haßfurt 2:4

1. (1.) ESV Buchloe 9 43 : 26 21
2. (3.) VfE Ulm/Neu-Ulm 9 39 : 23 19
3. (2.) ERSC Amberg Wild Lions 9 30 : 25 18
4. (4.) ESC Kempten 9 58 : 36 17
5. (5.) EV Moosburg 9 36 : 52 12
6. (6.) ESC Haßfurt 9 35 : 42 11
7. (7.) EV Dingolfing Isarrats 9 35 : 36 9
8. (8.) EHC Bad Aibling 9 13 : 49 1

ERSC Amberg – ESC Haßfurt 2:4 (0:1, 0:2, 2:1)

Der Grund ist für ihn einfach: „Wir waren heute die bessere Mannschaft“, freute sich Haßfurts sportlicher Leiter Martin Reichert. Und die im „Löwenkäfig“ des ERSC Amberg am stürmischen Sonntagabend gezeigte Überlegenheit drückte sich – wenn auch nicht so oft, wie es möglich gewesen wäre – in Form von Toren aus. Mit 4:2 siegten die Haßfurter „Hawks“ hochverdient und sicherten sich drei weitere wichtige Punkte. Die ersten bei einem Auswärtsspiel in der Aufstiegsrunde. Damit bleiben sie weiterhin im Geschäft bezüglich der angestrebten Halbfinalspiele.

„Wir hätten meiner Meinung nach schon früher und höher führen müssen“, analysierte Reichert den zweiten Erfolg dieser Saison im Amberger Stadion „Am Schanzl“. „Leider“, so Reichert, „lassen wir momentan noch zu viele Chancen liegen.“

Starke Defensive

Dass es trotzdem zum „Dreier“ reichte, lag auch an der guten Abwehrarbeit und dem sicheren Rückhalt Timo Jung im ESC-Gehäuse. Immerhin: Einige der wieder mehr als ausreichenden Möglichkeiten wurden verwertet. Jan Trübenekr sorgte im ersten Abschnitt für die Führung der Kreisstädter (9.), die Daniel Hora (in Überzahl, 34.) sowie Michael Stach (35.) binnen 81 Sekunden im Mitteldrittel auf 3:0 ausbauten – sehr zur Freude der mehr als 40 mitgereisten Schlachtenbummler.

Im Spiel eins nach der Suspendierung von David Franek – Trainer Volker Hartmann musste zudem auf Timo Zürcher, Pascal Marx, Maurice Köder, Lucas-Andreas Thebus und Adrian Persch verzichten – gelang den Hausherren erst Mitte des Schlussabschnitts der 1:3-Anschlusstreffer. Doch der Start einer Aufholjagd in den letzten zehn Minuten war dies nicht. Die „Hawks“ ließen es einfach nicht zu. Und Michal Babkovic beendete mit dem 1:4 (59.) letztlich alle Amberger Hoffnungen, sich eventuell doch noch in die Verlängerung zu retten.

Dass Sebastian Aukofer 30 Sekunden vor der Schlusssirene noch auf 2:4 verkürzte, war lediglich noch die berühmte Ergebniskosmetik. Und dass Ambergs Topscorer Felix Köbele sich wieder als ganz wilder Löwe entpuppte und ebenso wie im Hinspiel in Haßfurt aufgrund einer Attacke gegen Michal Babkovic bereits in der 15. Minute eine Spieldauerdisziplinarstrafe kassierte, war sicher nicht hilfreich für die Mannschaft um Trainer Dan Heilman.

Franek bleibt ein Thema

„Wir haben einfach besseres Eishockey gespielt als Amberg, besser die Scheibe laufen lassen und standen defensiv sehr gut. So wie ich mir das vorgestellt habe“, fasste Haßfurts Trainer Volker Hartmann zusammen und sprach von „ganz wichtigen Punkten. Jetzt bleiben wir weiter im Geschäft und wollen natürlich in Dingolfing und gegen Buchloe unsere bislang kleine Serie von zuletzt drei Siegen und acht Punkten weiter ausbauen“, lautete sein Fazit nach einem sportlich gelungenen Abend in der Oberpfalz.

Das Thema David Franek wird die „Hawks“ derweil noch einige Tage beschäftigen – unabhängig vom Ausgang des angekündigten Gesprächs zwischen Reichert und dem aufgrund einiger „Undiszipliniertheiten“ suspendierten Tschechen.

Kopecky aus dem Koma erwacht

Gute Nachrichten gibt es indes aus Oberbayern: Milan Kopecky von der EA Schongau hat die Intensivstation verlassen. Der 38-Jährige war beim Spiel gegen den ERV Schweinfurt zusammengebrochen und im Koma gelegen, aus dem er nun erwachte. Die abgebrochene Partie zwischen den beiden Teams wird am Freitag, 28. Februar, um 20 Uhr in Schongau nachgeholt.

Haßfurt: Jung, Hildenbrand – Hora, Stahl, Cypas, Faust, Breyer – Hornak, Stach, Kohl, Trübenekr, Lang, Masel, Babkovic, Dietrich, Kratschmer. Schiedsrichter: Grech – Zweigel/Beigel. Zuschauer: 535 (davon etwa 40 aus Haßfurt). Tore: 0:1 (9.) Trübenekr (Hora), 0:2 (34.) Hora (Hornak, Trübenekr) 4-5, 0:3 (35.) Stach (Breyer), 1:3 (50.) Schmitt, 1:4 (59.) Babkovic (Hornak), 2:4 (60.) Aukofer (Huber, Söllner), Strafzeiten: Amberg 15 plus Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Köbele / Haßfurt 12.

Die Statistik des Spiels

Eishockey, Landesliga Aufstiegsrunde

ERSC Amberg – ESC Haßfurt 2:4 (0:1, 0:2, 2:1)

Haßfurt: Jung, Hildenbrand – Hora, Stahl, Cypas, Faust, Breyer – Hornak, Stach, Kohl, Trübenekr, Lang, Masel, Babkovic, Dietrich, Kratschmer. Schiedsrichter: Grech – Zweigel/Beigel. Zuschauer: 535 (davon etwa 40 aus Haßfurt). Tore: 0:1 (9.) Trübenekr (Hora), 0:2 (34.) Hora (Hornak, Trübenekr) 4-5, 0:3 (35.) Stach (Breyer), 1:3 (50.) Schmitt, 1:4 (59.) Babkovic (Hornak), 2:4 (60.) Aukofer (Huber, Söllner), Strafzeiten: Amberg 15 plus Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Köbele / Haßfurt 12.

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