EISHOCKEY: LANDESLIGA

Klarer Sieg: ESC Haßfurt erfüllt Pflichtaufgabe souverän

Lukas Kratschmer (vorne) brachte den ESC Haßfurt bei der 1b des VER Selb mit 1:0 in Führung. Foto: Ralf Naumann

EISHOCKEY

Landesliga Bayern Gr. 1

TSV Trostberg Chiefs – ESC Vilshofen Wölfe 11:5
EV Pegnitz Icedogs – EV Dingolfing Isarrats 5:6
VER Selb 1b Wölfe – ESC Haßfurt 3:9
SE Freising Blackbears – ESV Waldkirchen 8:5
VER Selb 1b Wölfe – SE Freising Blackbears n.P. 3:2
ESC Vilshofen Wölfe – Tigers Bayreuth 1b
TSV Trostberg Chiefs – EV Pegnitz Icedogs
EV Dingolfing Isarrats – ERSC Amberg Wild Lions
ESC Haßfurt – ESV Waldkirchen

1. (1.) ESC Haßfurt 12 94 : 50 30
2. (2.) EV Moosburg 10 55 : 36 23
3. (3.) ERSC Amberg Wild Lions 9 41 : 24 22
4. (4.) EV Dingolfing Isarrats 10 52 : 42 21
5. (5.) VER Selb 1b Wölfe 11 39 : 36 17
6. (8.) SE Freising Blackbears 13 40 : 61 15
7. (6.) EV Pegnitz Icedogs 10 59 : 52 14
8. (7.) Tigers Bayreuth 1b 10 34 : 44 11
9. (9.) ESC Vilshofen Wölfe 11 28 : 58 10
10. (10.) ESV Waldkirchen 10 38 : 54 8
11. (11.) TSV Trostberg Chiefs 10 31 : 54 3

VER Selb 1b – ESC Haßfurt 3:9 (1:4, 2:1, 0:4)

Sie haben die „Pflichtaufgabe souverän erfüllt“ und „eine gute Reaktion nach der Niederlage in Moosburg gezeigt.“ Trainer Volker Hartmann zeigte sich nach der Partie seiner Haßfurter Hawks am Freitagabend bei der 1b des VER Selb „insgesamt zufrieden“. Hundertprozentig jedoch nicht, denn beim 9:3-Erfolg ärgerten ihn vor allem zwei Gegentore, die seiner Meinung nach nicht hätten fallen müssen.

Dabei starteten die Gäste in ihrem „Heimspiel“ – immerhin waren 60 der offiziell 80 Fans in der „Netzsch-Arena“ aus Haßfurt mitangereist – sehr stark und vor allem hochkonzentriert. Lukas Kratschmer (9.) sowie zwei Mal Daniel Hora (11./15.) machten dabei schnell deutlich, wohin die Reise geht und wer unbedingt die Punkte mit nach Hause nehmen will. Erst eine Minute vor dem Ende des ersten Abschnittes schaffte es Ricco Warkus, mit einem „äußerst zweifelhaften Treffer“ für die bis dato so heimstarken Oberfranken auf 1:3 zu verkürzen. „Da wissen wir gar nicht, ob die Scheibe überhaupt drin war“, war nicht nur Volker Hartmann sehr im Zweifel über den schmeichelhaften Anschluss.

Jan Trübenekr aber sorgte mit dem 4:1 dafür, dass es mit einem beruhigenden Drei-Tore-Vorsprung in die Kabine ging: Exakt eine Sekunde vor der Sirene schloss der junge Tscheche eine Vorlage von David Hornak zweifelsfrei erfolgreich ab (20.). Wer gedacht hatte, dass das Tor von Georg Lang zum 5:1 (27.) die endgültige Entscheidung bedeutete, wurde im weiteren Verlauf eines Besseren belehrt. Von „zwei dummem Gegentoren“ sprach der Falken-Trainer, nachdem erneut Ricco Warkus sowie kurz darauf Teamkollege Fabian Bauer den Außenseiter wieder auf 5:3 herangebracht hatten (32./36.). „Da hat sich leider wieder etwas der Schlendrian eingeschlichen“, war Hartmann „leicht verärgert“.

Nicht nur wegen der Tore an sich. Er wollte kurz zuvor vielmehr Ersatzkeeper Jens Dietz, der für den kurzfristig verhinderten Martin Hildenbrand auf der Ersatzbank saß, Spielpraxis geben. „Diesen Plan musste ich leider verwerfen.“ Außerdem sah er sich gezwungen, seine Spieler „in der zweiten Pause noch einmal wachzurütteln. Manche haben wieder gedacht, das ginge so weiter“, ärgerte ihn der berühmte „Schlendrian“.

Seine Mannschaft war sich aber auch so bewusst, dass sie, um nicht doch noch einmal in Gefahr zu geraten, wieder einen Zahn zulegen muss. Mit einem Doppelpack von Timo Zürcher (47./51.), Jan Trübenekr (54.) sowie David Hornak (58.) wurde das Ergebnis deshalb sehr zur Freude der eigenen Schlachtenbummler letztlich auf 9:3 in die Höhe getrieben und der vierte Auswärtssieg eingetütet. „Über weite Strecken waren wir klar besser. Der Sieg geht deshalb auch in der Höhe in Ordnung“, lautete das Schlussfazit von Hartmann, der nach einem letztlich gelungenen Eishockeyabend am frühen Samstagmorgen bereits nach Füssen unterwegs war. Dort nimmt der Bayreuther zurzeit an einer verpflichtenden Trainerlizenzverlängerung teil.

Die Statistik des Spiels

Eishockey, Landesliga Gruppe 1

ESC Haßfurt: Jung, Dietz – Hora, Hornak, Stahl, Marx, Finzel, Breyer – Stach, Trübenekr, Babkovic, Franek, Dietrich, Zürcher, Kratschmer. Schiedsrichter: Wittmann – Beigel, Zwingel. Zuschauer: 80 (60 aus Haßfurt). Tore für Haßfurt: Zürcher (2), Trübenekr (2), Hora (2), Kratschmer, Lang, Hornak. Strafzeiten: Selb 1b 10 / Haßfurt 6.

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