KEGELN: 2. BUNDESLIGA N/M MÄNNER

Als aus der Zeiler Dampflok ein ICE wurde, ging die Post ab

Kegeln (ös)

2. Bundesliga N/M Männer, 120 Wurf

 

FSV Erlangen Bruck – TSV Großbardorf 2:6  
Nibelungen Lorsch II – KSC Hainstadt 2:6  
ESV Schweinfurt – Gut Holz Zeil 1:7  
RW Hirschau – TSG Kaiserslautern 5:3  
SKC Weiden – Victoria Bamberg II 7:1  

 

 

1. (1.) TSV Großbardorf 13 69.5 23:3  
2. (2.) RW Hirschau 13 73 22:4  
3. (4.) Gut Holz Zeil 13 62 15:11  
3. (3.) TSG Kaiserslautern 13 62 15:11  
5. (7.) SKC Weiden 13 49 12:14  
6. (5.) FSV Erlangen Bruck 13 46.5 12:14  
7. (6.) Victoria Bamberg II 13 49 10:16  
8. (8.) KSC Hainstadt 13 43 10:16  
9. (9.) ESV Schweinfurt 13 39 7:19  
10. (10.) Nibelungen Lorsch II 13 27 4:22  

 

ESV Schweinfurt – GUT Holz Zeil 1:7 (3467:3556)

Spieltag Nummer 13 brachte für Gut Holz Zeil das nächste Derby. Dazu ging es mainabwärts zum Tabellenvorletzten ESV Schweinfurt. Und wie schon im Hinspiel sollte es am Ende eine klare Angelegenheit für die Zeiler werden.

Werners „Schocktherapie“

Schweinfurt startete mit Andreas Ruhl und Stefan Roth, die sich den Zeilern Marcus Werner und Olaf Pfaller gegenübersahen. Zeils Kapitän zeigte sich über die gesamte Distanz von 120 Wurf zu verhalten und kam damit nicht über 544 Kegel hinaus. Dies wusste Roth (560 Kegel) zu nutzen und setzte sich somit mit 3:1 Sätzen durch. Besser machte es Marcus Werner. Er war vor allem in Satz Eins nicht zu bändigen und schockte seinen Gegner mit 171 Kegeln. Auch in den folgenden drei Sätzen überzeugte Werner und gewann sein direktes Duell gegen Ruhl mit 3:1 Sätzen und starken 613:588 Kegeln.

Der ICE brauchte Anlaufzeit

Bei 1:1 Punkten und einem knappen Vorsprung von nur neun Kegeln wollten nun Bastian Hopp und Holger Jahn nach Möglichkeit die Zeiler weiter in Führung bringen. Während Hopp mit 148 Kegeln gut in die Partie startete, erinnerte Jahn (120 Kegel) im ersten Satz sehr an eine schwerfällige Dampflok als an den Schnellzug, die die ESV-Bahnen in Schweinfurt zieren. Doch in der Folge glich sich Jahn dem ICE mehr und mehr an, ließ 153, 148 und 154 Kegel folgen, kam am Ende auf ordentliche 575 Kegel und setzte sich gegen Bischoff (568 Kegel) mit 3:1 durch.

An die neuste Technik der Hochgeschwindigkeitszüge angelehnt war die Leistung von Bastian Hopp in den Sätzen zwei (160), drei (158) und vier (158), weshalb er sich gegen Daniel Eberlein verdientermaßen mit 2,5:1,5 Sätzen und der Tagesbestleistung von 624:604 Kegeln durchsetze.

Konsequent bis zum Ende

Marco Endres und Patrick Löhr hatten es nun in der Hand, das 3:1 nach Punkten und den Vorsprung von 36 Kegeln über die Ziellinie zu bringen. Doch direkt in Satz eins zeigten beide Zeiler vor den vielen mitgereisten Fans, dass ihnen nicht nach Vorsprung verwalten war. Mit 157 (Endres) und 167 (Löhr) schockten die Zeiler ihre Kontrahenten, sodass der Widerstand der Gastgeber gebrochen schien. Beide Zeiler zogen ihr Spiel bis zum letzten Wurf konsequent durch und gewannen damit ihre direkten Duelle. Endres behielt nach 2:2 Sätzen aufgrund des besseren Gesamtergebnisses von 603:574 Kegeln gegen Markus Krug die Oberhand, Löhr kam mit 597 Kegel ins Ziel und holte nach 3:1 Sätzen gegen Hubert (573 Kegel) den fünften Mannschaftspunkt für die Zeiler.

Auch im Gesamtergebnis zeigte sich letztlich ein deutliches Bild: Mit 3556:3467 Kegeln wanderten zwei Tabellenpunkte auf die Zeiler Seite. Mit nunmehr 15:11 Punkten steht Zeil punktgleich mit der TSG Kaiserslautern auf Platz drei der 2. Bundesliga Nord/Mitte. Damit mutiert die Partie gegen den Tabellenzweiten Rot-Weiß Hirschau am 2. Februar zum Spitzenspiel.

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