KEGELN

Losglück ist was anderes

Rechnet sich in Breitengüßbach kaum Chancen aus: Zeils Routinier Holger Jahn. Foto: Ralf Naumann

DKBC-Pokal, Achtelfinale

TSV Breitengüßbach – Gut Holz Zeil (Samstag, 13 Uhr, TSV-Gaststätte)

Auf dem Programm der Zeiler Zweitliga-Kegler steht am Samstag das Achtelfinale des deutschen Pokals. Mit dem TSV Breitengüßbach bescherte die Losfee den Zeilern ein ganz dickes Brett.

Der Gastgeber spielt aktuell wohl die beste Saison seiner Vereinsgeschichte und gehört bundesweit zu den besten fünf Mannschaften. Aktuell belegen die Oberfranken Tabellenplatz vier in der Ersten Bundesliga. Ein Blick auf die Zahlen belegt die Heimstärke des TSV: 3723, 3749, 3820, 3785, 3837 und zuletzt 3766 – so die eindrucksvolle Bilanz der Breitengüßbacher auf der heimischen Bahn. Einen gewichtigen Anteil an diesen Ergebnissen hat Mario Nüßlein, der bundesweit mit 683 Kegeln den besten Heimschnitt aller Spieler vorweisen kann und am vergangenen Wochenende mit 709 Kegeln zu Hause sogar die magische 700er-Schallmauer durchbrechen konnte.

Zeil, das im Pokal nach dem Auftritt in Kaiserslautern und im brandenburgischen Zechin nun das dritte Auswärtsspiel vor der Brust hat, geht als Außenseiter in die Partie beim benachbarten Erstligisten. Nachdem bislang einzig Zerbst in Breitengüßbach gewinnen konnte, sieht man im Zeiler Lager der Aufgabe realistisch entgegen und rechnet sich nur theoretische Chancen aus.

Hoffen auf Unterstützung

Dennoch werden die Zeiler nichts unversucht lassen, dem großen Favoriten mit einem Sahnetag vielleicht ein Bein stellen zu können, wie Holger Jahn im Vorfeld der Partie verriet: „Drei Pokalauslosungen, drei Auswärtsspiele und nun sogar beim extrem heimstarken Erstligisten TSV Breitengüßbach. Von Losglück wird daher bei uns keiner sprechen. Dennoch müssen wir uns der Aufgabe stellen und wollen nicht schon im Vorfeld den Kopf in den Sand stecken. Wir freuen uns, dass wir uns wieder einmal mit einem Erstligisten messen dürfen und hoffen auf ein paar schöne Zahlen am Ende des Tages. Was dann dabei herauskommt, werden wir sehen. Die klare Favoritenrolle hat natürlich der TSV Breitengüßbach inne, der sicherlich das Ziel Viertelfinale ausgegeben hat und daher ambitioniert ins Spiel gehen wird. Das einzig Positive an dem Los ist, dass die zwei Vereine lediglich 21 Kilometer trennt und damit sicherlich auch einige unserer Fans den Weg nach Breitengüßbach finden und uns lautstark unterstützen werden.“ (ös)

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