KORBBALL

Haßfurt bleibt im Mittelfeld stecken

Ein Sieg und eine Niederlage: Für Ruth Burkard (rotes Trikot) und den TV Haßfurt verlief der letzte Spieltag durchwachsen. Foto: René Ruprecht

Korbball

Landesliga Nord Frauen Halle

TSV Bergrheinfeld II – TSV Heidenfeld 5:2
SG Sennfeld – DJK Hirschfeld 5:7
TSV Bergrheinfeld II – TV Haßfurt 6:2
DJK Hirschfeld – SpVgg Hambach 4:2
TSV Heidenfeld – SG Sennfeld 11:6
TV Haßfurt – SpVgg Hambach 6:4

1. (1.) TG Schweinfurt 1848 8 7 0 1 60 : 25 21
2. (2.) DJK Schweinfurt 8 7 0 1 50 : 30 21
3. (4.) TSV Bergrheinfeld II 10 7 0 3 42 : 29 21
4. (3.) SpVgg Hambach 10 5 0 5 51 : 45 15
5. (5.) TV Oberndorf 8 4 1 3 45 : 30 13
6. (6.) TV Haßfurt 10 4 1 5 55 : 46 13
7. (7.) DJK Hirschfeld 10 4 1 5 50 : 62 13
8. (8.) TSV Heidenfeld 10 1 1 8 36 : 87 4
9. (9.) SG Sennfeld 10 1 0 9 50 : 85 -3
Korbschützen Haßfurt: Elena Ksinski 4, Kerstin Born 2, Ruth Burkard 1, Dorothea Burkard 1. Bergrheinfeld II: Michaela Reinhardt 4, Carolin Sauer 3, Daniela Rudloff 1, Alexandra Roth 1, Claudia Söldner 1, Evi Mohr 1. Heidenfeld: Johanna Gailing 3, Carina Weller 3, Franziska Pfeuffer 2, Johanna Nickel 2, Annika Ried 2, Marcella Weth 1, Theresa Keilholz 1. Sennfeld: Katharina Ditterich 4, Amelie Grabarac 2, Lisa Schneider 2, Andrea Schmuck 2, Chiara Dahms 1. Hirschfeld: Nadine Meining 5, Theresa Wächter 4, Luca Friedrich 1, Franziska Stock 1. Hambach: Sarah Wildanger 3, Nina Schneidawind 1, Sabrina Eck 1, Alina Pfaff 1.

TSV Bergrheinfeld II – TV Haßfurt 6:2 (3:2). In der Anfangsphase begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Bergrheinfeld legte vor, Haßfurt glich per Heber auf und ging durch einen Sechsmeter in Führung. Doch auch diese hatte nicht lange Bestand. Bergrheinfeld markierte zwei Treffer und damit die knappe Führung zur Pause. Diese baute der TSV in der zweiten Hälfte dank präziser Würfe immer weiter aus. Der TV Haßfurt versuchte weiter, dagegen zu halten, erzielte jedoch keinen weiteren Treffer und musste sich geschlagen geben.

TV Haßfurt – SpVgg Hambach 6:4 (1:2). Hambach ging in Führung, postwendend glich Haßfurt aus. Per Sechsmeter sorgte die SpVgg für die erneute Hambacher Führung. In der zweiten Halbzeit agierte Haßfurt druckvoller, traf dreimal in Folge: 4:2. Der Anschlusstreffer für Hambach ließ noch einmal etwas Spannung aufkommen. Doch Hambach leistete sich einige Fehler und fahrlässige Korbwürfe, sodass Haßfurt seinen Vorsprung doch souverän über die Zeit brachte.

TSV Bergrheinfeld II – TSV Heidenfeld 5:3 (5:1). Heidenfeld fand gut ins Spiel und ging nach fünf Minuten in Führung. Doch dann machte Nervosität der Mannschaft einen Strich durch die Rechnung. Zahlreiche Chancen wurden vergeben. Auf der anderen Seite kam nun Bergrheinfeld stärker auf und drehte mit drei Treffern innerhalb von zwei Minuten die Partie. Bis zur Pause wuchs der Vorsprung auf ein komfortables 5:1 an. In der zweiten Halbzeit verlor Bergrheinfeld den Faden, erzielte keinen einzigen Treffer mehr. Doch der Vorsprung hielt – auch weil Heidenfeld zahlreiche Sechsmeter vergab.

SG Sennfeld – DJK Hirschfeld 5:7 (1:4). Die DJK Hirschfeld tat sich schwer gegen die enge Manndeckung Sennfelds. Dennoch konnte sich die DJK einige gute Chancen herausspielen, schloss diese aber oft überhastet ab. Dass Hirschfeld dennoch bereits zur Pause klar führte, lag vor allem an der noch schlechteren Wurfausbeute der SG. In der zweiten Spielhälfte agierte Sennfeld im Angriff deutlich konzentrierter. Den klaren Rückstand konnte die SG jedoch nicht mehr aufholen.

DJK Hirschfeld – SpVgg Hambach 4:2 (1:2). Direkt nach dem Anpfiff verwandelte Hirschfeld einen Weitwurf zur Führung. Hambach glich, ebenfalls aus der Distanz, aus. Es folgten zahlreiche ungenutzte Chancen und leichtsinnige Ballverluste auf beiden Seiten, ehe der zweite Treffer für Hambach fiel. Nach dem Seitenwechsel häuften sich die Ballverluste im Aufbauspiel der SpVgg. Dennoch spielte sich die Mannschaft noch einige Chancen heraus – vergab diese jedoch. Hirschfeld glich schließlich aus und erarbeitete sich mit sehenswertem Kreisspiel die 3:2-Führung. Gegen Ende öffnete Hambach seine Abwehr. Dies nutzte Hirschfeld aus und setzte mit seinem vierten Treffer den Schlusspunkt.

TSV Heidenfeld – SG Sennfeld 11:6 (6:4). Bis Mitte der zweiten Halbzeit lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch. Heidenfeld lag über weite Strecken in Führung, konnte sich aber gegen die mit starker Manndeckung agierende SG nie weiter als auf zwei Körbe absetzen. Direkt nach dem Treffer zum 8:6 nahm Heidenfeld eine Auszeit – und kehre deutlich wacher auf das Spielfeld zurück. Bei Sennfeld hingegen ließen Konzentration und Kraft nach. So stand am Ende ein verdienter und deutlicher Sieg für den TSV Heidenfeld zu Buche.

Jugend 19 Landesliga Nord Halle

TSV Schonungen – SV Löffelsterz 6:7
TSV Ettleben – SpVgg Untersteinbach 1:2
TSV Schonungen – SV Schraudenbach 6:8
SpVgg Untersteinbach – TSV Bergrheinfeld 3:10
SV Löffelsterz – TSV Ettleben 4:7
SV Schraudenbach – TSV Bergrheinfeld 3:7

1. (1.) TSV Bergrheinfeld 10 10 0 0 113 : 27 30
2. (2.) SpVgg Hambach 8 6 1 1 80 : 31 19
3. (3.) SV Löffelsterz 10 4 2 4 54 : 64 14
4. (4.) SpVgg Untersteinbach 10 4 1 5 50 : 57 13
5. (7.) TSV Ettleben 10 4 0 6 46 : 56 12
6. (8.) SV Schraudenbach 10 3 2 5 56 : 89 11
7. (5.) TSV Schonungen 10 3 1 6 53 : 64 10
8. (6.) TSV Heidenfeld 8 3 1 4 43 : 72 10
9. (9.) TSV Nordheim/Main 8 0 2 6 36 : 71 2
Korbschützen Untersteinbach: Elena Rüttinger 4, Marlies Stapf 1. Schonungen: Milena Lamm 5, Alexandra Schäfer 3, Lorena Brand 2, Alina Schorr 1, Nina Scheuring 1. Löffelsterz: Emelie Korn 3, Christina Stumpf 3, Sarah Stacey 2, Emma Memmel 1, Mia Rabold 1, Hannah Memmel 1. Ettleben: Nele Schmelzing 3, Hannah Krispin 2, Leonie Vollert 1, Antonia Sauer 1, Veronika Reith 1. Schraudenbach: Nele Fischer 5, Kristin Kömm 2, Chantal Brietzke 1, Maike Rumpel 1, Jamila Ruh 1, Amelie Heinikel 1. Bergrheinfeld: Hanna Faulhaber 7, Solene Rueff 5, Emely Göbel 3, Janina Rebhan 1, Bianca Hetterich 1.

TSV Ettleben – SpVgg Untersteinbach 1:2 (1:1). Ettleben erzielte nach sechs Minuten den ersten Korb der Partie – und in der Folge keinen einzigen mehr. Die Untersteinbacher Abwehr stand zu gut oder aber die Korbfrau parierte. So konnte Untersteinbach noch vor der Pause mit einer direkt verwandelten Ecke ausgleichen. Mitte der zweiten Halbzeit erzielte die Untersteinbacherin Marlies Stapf mit einem Heber den Siegtreffer in einer Partie, die eigentlich keinen Sieger verdient gehabt hätte.

SpVgg Untersteinbach – TSV Bergrheinfeld 3:10 (2:7). Tabellenführer Bergrheinfeld trat ohne seine Stamm-Korbfrau an, entsprechend agierte der TSV mit enger Manndeckung. Bis Mitte der ersten Halbzeit hielt Untersteinbach noch recht gut mit, auch dank guter Paraden von Elena Rüttinger im Korb. Doch zu viele aussichtsreiche Würfe der Spielvereinigung verfehlten ihr Ziel. Mit fortlaufender Spieldauer schwanden bei Untersteinbach die Kräfte. Bergrheinfeld zog Korb um Korb davon und siegte letztlich auch in dieser Höhe verdient.

TSV Schonungen – SV Löffelsterz 6:7 (2:3). Schonungen erwischte den besseren Start und ging in der 1. Minute in Führung. Unbeeindruckt davon glich Löffelsterz eine knappe Minute später aus. In der Folge agierten beide Mannschaften recht vorsichtig, um dem Gegner keine leichten Treffer zu ermöglichen. So dauerte es fünf Minuten, ehe ein weiterer Korb fiel: Die Löffelsterzerin Christina Stumpf versenkte einen hohen Heber aus der Ecke heraus. Wenig später feuerte Hannah Memmel aus gut zehn Metern auf den noch leeren Korb – und erzielte damit den dritten Treffer für den SV Löffelsterz. Doch noch vor der Pause erzielte Schonungen mit schnellem Angriffsspiel den Anschlusstreffer, direkt zu Beginn der zweiten Halbzeit glich der TSV aus. Allein der Führungstreffer gelang der Mannschaft aufgrund vieler individueller Fehler nicht. Dafür setzte sich Löffelsterz mit gutem Kreisspiel bis auf drei Treffer ab und ließ sich die Führung nicht mehr nehmen.

TSV Schonungen – SV Schraudenbach 6:8 (4:3). In der ersten Halbzeit ging Schonungen schnell in Führung und baute diese, auch weil Schraudenbach einige Chancen vergab, auf zwei Körbe aus. Doch noch vor der Pause gelang dem SVS der Anschlusstreffer. Nach dem Seitenwechsel war es der TSV, der einige Chancen liegen ließ. Zudem musste er eine Zwei-Minuten-Strafe gegen seine Korbfrau hinnehmen. Schraudenbach nutzte die Überzahl und ging mit 6:4 in Führung. Dieser Zwei-Körbe-Vorsprung hielt bis zum Schlusspfiff.

SV Löffelsterz – TSV Ettleben 4:7 (2:3). Obwohl Löffelsterz in der Tabelle klar besser platziert ist, ist der TSV Ettleben in dieser Saison so etwas wie der Löffelsterzer Angstgegner. Der SVL ging verhalten in die Partie, kassierte in den ersten fünf Minuten gleich drei Gegentreffer. Erst dann fing sich die Mannschaft, mit Distanzwürfen kam sie bis zur Pause auf einen Korb heran. Doch nach dem Seitenwechsel war wieder Ettleben mit seinem guten Kreissspiel am Drücker, erzielte wieder drei Treffer in Folge. Mit dem nun deutlichen Vorsprung im Rücken leistete sich Ettleben einige Unkonzentriertheiten und lud Löffelsterz so zu zwei weiteren Treffern ein. Doch da war die Partie bereits entschieden.

SV Schraudenbach – TSV Bergrheinfeld 3:7 (3:3). Die erste Halbzeit konnte Schraudenbach gegen den Tabellenführer ausgeglichen gestalten, auch, weil Bergrheinfeld einige gute Chancen vergab. In der zweiten Halbzeit zwang die nun immer stärker agierende Manndeckung des TSV die Schraudenbacherinnen zu zahlreichen Ballverlusten. Auch im Angriff gewann Bergrheinfeld nun an Sicherheit und erzielte vier weitere Körbe – während der SVS gar nicht mehr traf.

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