Volleyball, 1. Bundesliga

Wie es bei den Heitec Volleys weitergeht

In gut zwei Wochen nimmt die Volleyball-Bundesliga wieder Fahrt auf. Mit an Bord sind dann weiterhin die Eltmanner Heitec Volleys. Bis dahin ist aber noch einiges zu tun.
Jubel in Eltmann. Wenn es nach dem Management der Heitec Volleys geht, soll es das auch weiterhin geben. Foto: Daniel Löb

Kurz nach Weihnachten stellten die Eltmanner Heitec Volleys den Insolvenzantrag, der Insolvenzverwalter Dr. Hubert Ampferl aus Nürnberg hat seine Arbeit bereits aufgenommen. "Jetzt geht es darum, mit Unterstützung der Fans und Zuschauer nach vorne zu blicken und die Saison erfolgreich zu Ende zu spielen", betont dieser. "Wichtig ist mehr denn je, dass Spieler und Trainer zum Verein stehen und die Sponsoren mit ihrer Unterstützung dazu beitragen, dass der Spielbetrieb ausfinanziert ist", so der Rechtsanwalt. Eine Sanierungslösung soll bis zum 1. März umgesetzt werden.

Die Löhne und Gehälter der Spieler und sonstigen Mitarbeiter der GmbH seien gesichert, hebt indes Manohar Faupel, bei den Heitec Volleys zuständig für den Spielbetrieb, hervor. Er habe zudem von allen Spielern das Signal erhalten, dass diese der Mannschaft treu bleiben - natürlich unter dem Vorbehalt, dass die Volleys ihren Verpflichtungen nachkommen.

Vier Mittwochsspiele in Eltmann

Wichtig sei auch, dass sowohl der Stammverein VC Eltmann als auch die Volleyball-Bundesliga (VBL) den Sanierungskurs unterstützen, so Faupel weiter. Seitens der VBL wurde betont, dass man den Erhalt des Vereins und des Spielbetriebs unterstütze. Um den Geschäftsbetrieb zu sanieren, würden derzeit die erforderlichen Erstmaßnahmen abgestimmt. In erster Linie gehe es darum, die Verlagerung der Heimspiele von Bamberg nach Eltmann zu vollziehen. Und da stellt sich das Problem der Mittwochsspiele. Gleich viermal sind die Eltmanner in den kommenden Wochen an einem Mittwochabend als Gastgeber notiert. Und das bringt größere Probleme mit der Belegung der Schulsporthalle in Eltmann.

Am Donnerstag spricht das Management der Heitec Volleys deshalb auch im Landratsamt vor, um zusammen mit den beteiligten Schulen, der Stadt Eltmann und Landrat Wilhelm Schneider nach einer Lösung zu suchen, mit der sowohl die Volleyballer als auch der Sportunterricht an den betroffenen Schulen leben können. Sollte es da zu keinem Konsens kommen, steht noch eine Verlegung der jeweiligen Heimspiele im Raum. Da müsste allerdings die VBL zustimmen.

Am kommenden Dienstag werden die Mitarbeiter der Eltmanner Volleys-GmbH mündlich über den Sachstand informiert, danach stehen Gespräche mit den Sponsoren an. Deren Engagement wollen sich die Eltmanner natürlich auch für die kommende Saison sichern. "Dazu brauchen wir aber natürlich ein Konzept. Wir wollen nicht nur Volleyball bieten, sondern nachhaltigen Profisport in der Region etablieren", so Faupel abschließend.

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