Eishockey

Nach Franek-Aus: Wie es bei den Haßfurter "Hawks" weitergeht

Die Gespräche zwischen dem suspendierten Angreifer David Franek und der sportlichen Leitung des ESC Haßfurt laufen. Gibt es ein Zurück für den Publikumsliebling?
Ist die Tür beim ESC Haßfurt noch offen für David Franek?  Foto: Ralf Naumann

"Keine schöne Sache." Martin Reichert ist anzumerken, dass er lieber andere Aufgaben beim ESC Haßfurt wahrnimmt. Aktuell ist der sportliche Leiter der "Hawks" allerdings gefordert, die entstandenen Risse beim Eishockey-Landesligisten zu kitten. Die gibt es seit Freitag, als ESC-Trainer Volker Hartmann nach dem 3:2-Sieg im Penaltyschießen egen Ulm/Neu-Ulm den Kapitän der Mannschaft, David Franek, suspendiert hat.

Franek kritisiert Hartmann lautstark

Franek hat, so heißt es, nach der Partie in der Kabine lautstark Kritik am Trainer geäußert - was Hartmann dazu veranlasst hatte, den Publikumsliebling aus der Mannschaft zu werfen. Das sonntägliche Auswärtsspiel in Amberg, das Haßfurt 4:2 gewonnen hatte, bestritten die "Hawks" ohne den 35-Jährigen.

Doch ist die Tür für den Tschechen offenbar noch nicht komplett zu. Martin Reichert traf sich am Montagabend mit Franek. "Wir haben uns ausgetauscht. David hat eingesehen, dass die Sache nicht gut gelaufen ist", so Reichert. Er selbst habe danach auch mit dem Trainer gesprochen. "Dabei haben wir vereinbart, dass wir uns zu Dritt an einen Tisch setzen, um das Ganze aufzuarbeiten."  Reichert vertraut dabei "auf die Einsicht aller Beteiligten. Sonst würde ich dieses Gespräch auch gar nicht organisieren".

Zu lasches Training?

Franeks Kritik bezog sich wohl in erster Linie auf die Trainingsqualität beim ESC. Der erfahrene Stürmer sieht sich unterfordert, heißt es. "Kritik ist ja nicht gleich Kritik", schränkt Reichert ein, dass die Äußerungen Franeks wohl von "sehr viel Emotionen" begleitet worden waren. "Es kommt auch immer auf das Wie und das Wann an."

Reichert hofft jedenfalls, dass sich die Gemüter mittlerweile komplett beruhigt haben und das Gespräch am Dienstagabend dazu führt, dass er sich wieder auf seine eigentlichen Aufgaben als sportlicher Leiter konzentrieren kann. Die aktuelle Aufgabe mache "nämlich keinen Spaß".

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