EISHOCKEY, LANDESLIGA GR. 1

Noch ein Schritt bis zur Aufstiegsrunde

Zusammen haben Michal Babkovic (rechts) und David Franek in den bisherigen 14 Partien bereits 80 Scorerpunkte erzielt. Bei den Auswärtspartien in Pegnitz sowie am Sonntag in Dingolfing wollen die beiden Angreifer den Einzug in die Aufstiegsrunde perfekt machen. Foto: Ralf Naumann

EV Pegnitz – ESC Haßfurt (Freitag, 19.30 Uhr)

EV Dingolfing – ESC Haßfurt (Sonntag, 18 Uhr)

Können die Haßfurter „Hawks“ (1./36) an diesem Wochenende den Einzug in die Aufstiegsrunde perfekt machen? „Die Möglichkeit ist natürlich groß“, betont Martin Reichert, Sportlicher Leiter des ESC. „Aber die zwei Gegner haben es in sich“, verweist der 55-Jährige auf zwei „sehr, sehr schwere Auswärtspartien“. Doch sowohl am Freitagabend beim EV Pegnitz (5./20, 19.30 Uhr) als auch am Sonntag beim EV Dingolfing (3./24) gilt für den Spitzenreiter das Motto: So viele Punkte wie möglich mit nach Hause nehmen.

Dabei dürfen sich auch die Konkurrenten nicht mehr allzu viele Patzer mehr erlauben. Vor allem die Pegnitzer „Ice Dogs“, die von ihren zwölf absolvierten Partien bereits fünf verloren haben. Das nach dem Bayernliga-Abstieg gesetzte Minimalzziel „Aufstiegsrunde“ ist derzeit zumindest in Gefahr. Noch hat die Mannschaft von Trainer Josef Hefner bei lediglich drei Zählern Rückstand auf Platz vier aber genügend Zeit, um sich am Ende der Vorrunde einen „Top 4“-Platz zu sichern.

Viele Tore erwartet

„Wir haben im Hinspiel gesehen, welche Qualität der EV Pegnitz in seinen Reihen hat“, rechnet Haßfurts Trainer Volker Hartmann bei ersten Pflichtspiel der „Hawks“ seit einigen Jahren im offenen Pegnitzer Eisstadion mit einer „ganz engen Kiste“ und einem „offenen Schlagabtausch. Vielleicht so wie im Hinspiel.“ Nun ja, dann könnten sich die Zuschauer auf viele Treffer freuen. Mit 11:8 behielten die „Hawks“ Ende Oktober die Oberhand über die „Ice Dogs“.

„Ich hoffe natürlich nicht, dass wir erneut so viele Gegentore kassieren. Aber wichtiger ist mir, dass wir nach 60 Minuten zumindest eins mehr erzielt haben, als der Gegner“, blickt Hartmann dem Aufeinandertreffen der beiden „Torfabriken“ der Liga (72 und 113 Treffer) „durchaus optimistisch“ entgegen.

Ebenso der zweiten Auswärtsfahrt am zweiten Adventswochenende zu den „Isar Rats“ des EV Dingolfing, die ihren dritten Tabellenplatz gerne behaupten wollen. Die Mannschaft von Trainer Billy Trew ist vor eigenen Fans in der „Marco-Sturm-Eishalle“ fast so stark wie Haßfurt. Einzig gegen den Tabellenzweiten ERSC Amberg gab es eine Niederlage (4:8). Bei den restlichen fünf Heimpartien behielten die Niederbayern die Punkte bei sich. Und gegen den Spitzenreiter ist natürlich ebenfalls ein „Dreier“ eingeplant – alleine schon aus Revanchegründen für die 5:9-Pleite im ersten Aufeinandertreffen in Haßfurt.

Heimstarke „Isar-Ratten“

„Mir ist bewusst, dass wir wieder eine Topleistung abrufen müssen, um in Dingolfing zu bestehen“, fährt Hartmann optimistisch, aber gleichzeitig „mit großem Respekt“ in die Autostadt an die Isar. „Ich rechne für uns fest mit viel Arbeit auf dem Eis“, fügt er hinzu und verweist auf die letzten fünf Partien bei den „Isar Rats“, in denen erst in den letzten beiden Begegnungen Erfolge für Haßfurt zu Buche standen.

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