Fußball

Was Sand aus der Vergangenheit gelernt hat

Ist erneut verletzt und fällt mit einem Muskelfaserriss für längere Zeit aus: Danny Schlereth (links). Foto: Ralf Naumann

Fußball, Bayernliga Nord
FC Sand - SpVgg Ansbach (Samstag, 17 Uhr, Seestadion)

Drei Spiele, vier Zähler - im Großen und Ganzen ist man beim FC Sand zufrieden. Das gilt noch mehr mit dem Auftreten der Mannschaft, beim Zählbaren trauern die Sander noch ein wenig der Niederlage gegen Großbardorf hinterher. Doch mit demRemis in Kahl, als Thomas Durst in seinem ersten Bayernligaeinsatz einen Punkt sicherte, hat sich das Ganze auch in dieser Hinsicht wieder egalisiert.

Am Samstag geht es nun gegen die SpVgg Ansbach, die überhaupt noch nicht ins Rollen gekommen ist. Die Mittelfranken haben zwar erst zwei Partien ausgetragen, stehen nach dem 3:5 in Großbardorf und dem 1:3 gegen Abtswind aber mit null Zählern auf dem vorletzten Tabellenplatz, haben nur noch Neuling Karlburg hinter sich. Der letztjährige Tabellenelfte steht also schon frühzeitig unter Druck und wird "alles hineinwerfen", wie es Sands Sportleiter Erich Barfuß ausdrückt.

Sander Kampf-Erfahrung

Doch beim FC Sand weiß man nach mehreren Jahren im Abstiegskampf ohnehin, dass es kein Spiel geben wird, indem ohne das entsprechende Engagement etwas zu holen sein wird. So wie zuletzt beim Aufsteiger in Kahl: "Eigentlich müssen wir da zur Pause schon mit zwei, drei Toren führen. Dann kriegst Du einen Freistoß ins Netz und liegst hinten. Auswärts dann noch einen Punkt zu holen, ist in Ordnung", so Barfuß.

Überhaupt: "Die vier Punkte aus den letzten beiden Auswärtsspielen geben zwar Hoffnung, dürfen uns aber nicht verleiten, unsere Situation falsch einzuschätzen oder falsche Ziele zu definieren. Mit Ansbach kommt nun ein Gegner nach Sand, der eine sehr gute Qualität in seiner Mannschaft hat, die aber alles andere als glücklich in die neue Saison gestartet sind. Die 2:4-Niederlage aus letzter Saison, die wir nach einer 2:0-Führung hinnehmen mussten- ist noch immer in Erinnerung", spielt Barfuß auf eine unmögliche Viertelstunde vor der Pause an, als die Sander ihre Führung abgaben und durch Unkonzentriertheiten mit einem 2:3-Rückstand in die Kabine mussten.

Neuer Gäste-Trainer

Die Vorgabe für Samstag lautet also: "Wir werden am Samstag also höchst konzentriert und motiviert in die Begegnung gehen, damit auch in diesem Spiel wieder etwas für uns herausspringt." Was genau die Sander erwartet, weiß man rund um das Seestadion nur zum Teil. Die SpVgg kommt mit einem neuen Coach, Robert Kovacic hat zu Saisonbeginn Collins Schülein abgelöst. Ob Routinier Christoph Hasselmeier auch im Seestadion aufläuft, scheint ungewiss, der Spielführer musste beim 1:3 gegen Abtswind verletzt raus.

Verletzungssorgen - davon kann mittlerweile auch der FC Sand wieder ein Lied singen. Sven Wieczorek fehlt mit seinem komplizierten Beinbruch schon sehr lange, in Sand hofft man, dass der wuselige Angreifer im August wieder auf den Trainingsplatz zurückfindet. Und nun hat sich beim 1:1 in Kahl auch Danny Schlereth ins Lazarett begeben. Der Außenspieler hat sich vermutlich einen Muskelfaserriss zugezogen und fällt nun zwei bis sechs Wochen aus. Auch Christopher Gonnert laboriert an einem Muskelfaserriss, Julian Klauer befindet sich noch im Aufbautraining.

Aufgebot FC Sand: Klemm, Geier - Bechmann, Topuz, Karmann, Tscherner, Durst, Hart, Zeiß, Moser,  T. Schlereth, Wagner, Thomann, Rippstein, Steinmann, Rugovaj, Markof.

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