LEICHTATHLETIK

Ein echter Ironman beim Wülflinger Wässernachlauf

Start für den Hauptlauf: 208 Läufer machten sich auf die 9,5 Kilometer lange Strecke. Foto: Martin Schweiger

Martin Falk vom SC Haßberge muss der 9,5 Kilometer lange Wässernachlauf an Christi Himmelfahrt wohl eher wie ein Aufwärmprogramm vorgekommen sein. Der 36-Jährige hat sich erst kürzlich für den Iron-Man in Hawaii qualifiziert und ist es gewohnt, seinem Körper einen ganzen Arbeitstag lang sportliche Höchstleistung abzuverlangen. Am Donnerstag war seine „Arbeitszeit“ deutlich kürzer: Nach einer guten halben Stunde kam er beim Hauptlauf ins Ziel unter die ersten Fünf.

Karrer siegt erneut

Schnellster der 208 Teilnehmer war Vorjahressieger Kevin Karrer. Der 25-Jährige von der LG Bamberg gewann bei seinem Start-Ziel-Sieg in 32:58 Minuten vor dem Zweitplazierten Michael Wetteskind, der für die DJK Schweinfurt startete und 43 Sekunden später ins Ziel kam. Wetteskind gewann von 2013 bis 2017 fünfmal in Folge den Hauptlauf. Dritter wurde der 54-jährige Bernd Dornberger in 34:14. Schnellste Frau war Natascha Hahn. Die 45-Jährige gewann in 42:15 vor Anja Bertleff von der LG Erlangen (42:28) und Nicole Karner von den Zabelstein Runners (42:40).

Optimale Bedingungen

Sieger Karrer fand die Bedingungen optimal. Der Boden entlang der Wässernach war durch die Regenfälle der vergangenen Tage feucht und weich, es war nicht so staubig wie im letzten Jahr. Die Sonne schien, die Temperaturen waren aber angenehm. Auch die Beschilderung und die Organisation fand auch ein Lob bei den Teilnehmern.

Der 54-jährige Bernd Dornberger vom SV Altenschönbach wurde beachtlicher Dritter. Er fand die Luft im Wald „genial“, weil sie durch den Regen sauerstoffreich war. Für „Stammgast“ Matthias Pfuhlmann aus Eltmann ist der Wässernachlauf „einer der schönsten Läufe“, weil es familiär zugehe und die Zuschauerkulisse beim Stadioneinlauf toll sei.

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Wässernachlauf Wülflingen

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Eine beachtliche Leistung schaffte Pfarrer Sieghard Sapper aus Lendershausen. Der 51-Jährige blieb unter der 40-Minuten-Grenze und war schneller als seine Tochter Carolin.

TSV gewinnt die Wette

Freuen darf sich das Mehrgenerationenhaus in Haßfurt über eine Geldspende von 500 Euro. Dr. Thomas Börner, Facharzt für Orthopädie in Haßfurt, forderte den veranstaltenden TSV Wülflingen heraus und wettete, das es dem Veranstalter nicht gelingt, mindestens 200 Freizeitläufer für den „Wett-Lauf“ zu gewinnen. Börner verlor seine Wette und zahlt nun 500 Euro für den guten Zweck. 329 Läufer gingen beim „Wett-Lauf“ an den Start. Sie mussten entweder fünf, sieben oder die Original-Wässernachlauf-Strecke über 9,5 Kilometer laufen, walken oder spazierengehen – ohne Druck und Zeitnahme.

Auch ein Bambinilauf (eine Runde um den Sportplatz), sowie ein Schülerlauf mit über 100 Teilnehmern über zwei Kilometer und ein Walking/Nordic-Walking-Lauf über sieben Kilometerlauf waren wieder im Angebot. Die jeweils drei erstplatzierten Damen und Herren des Hauptlaufs erhielten einen Einkaufsgutschein. Jeder „Finisher“ erhielt eine Urkunde und ein T-Shirt.

Unterstützung für die Jüngsten. Foto: Martin Schweiger
Die Sieger des 24. Wülflinger Wässernachlaufes. Foto: Martin Schweiger
Letzte Erklärung vor dem Start Foto: Martin Schweiger

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