FUTSAL

Favorit Sand nimmt seine Rolle an

Die Vorturniere sind gespielt, das Teilnehmerfeld für die Hallenkreismeisterschaft des Fußballkreises Schweinfurt ist vollzählig. Am Sonntag steigt das Endturnier um die Futsal-Krone in der TSV-Sporthalle Bergrheinfeld, um 13 Uhr geht der Budenzauber los und das mit einem gut besetzten Teilnehmerfeld. Favorit ist natürlich Bayernligist FC Sand, doch reisen auch die sechs Bezirksligisten mit einem gesunden Maß an Ehrgeiz an.

Von Verdruss gegenüber der winterlichen Ersatzbeschäftigung zur normalen Punktrunde ist bei den Teilnehmern wenig zu spüren. Im Gegenteil, die Vorfreude ist groß und da ist es eigentlich egal, ob man nun die klassische oder die Futsal-Variante spielt. „Wir sind eigentlich große Futsal-Befürworter und spielen diese Form des Hallenfußballs gerne“, meint Simon Müller, Coach des Titelverteidigers SV-DJK Oberschwarzach. Natürlich soll der Spaß im Mittelpunkt des Turniers stehen, doch „wollen wir zumindest mal ins Halbfinale kommen. Danach muss man schauen wer da noch mit im Topf ist, denn es gibt so einige Mannschaften, die um den Sieg mitspielen können“, so Müller weiter.

Eine dieser Teams ist Bayernligist FC Sand. Die Schützlinge von Dieter Schlereth gewannen das Vorturnier in Trossenfurt souverän mit lediglich zwei Gegentreffern. Für die noch um den Klassenerhalt kämpfenden Sander sei es laut Schlereth am wichtigsten verletzungsfrei aus dem Turnier herauszukommen.

Sand will Spaß

Wie viel Spaß die Abwechslung vom grauen Ligaalltag den Spielern macht, merkte man schon in Trossenfurt. Der zum Saisonende scheidende Coach hatte es einem jeden freigestellt und kann auf einen ordentlichen Kader zurückgreifen, denn: „Das Turnier wird zwar nicht bierernst genommen, aber wenn man teilnimmt, dann will man auch gewinnen, sonst bräuchten wir gar nicht hinzufahren.“

Abwechslung vom Abstiegskampf suchen auch die Sportfreunde Steinbach. „Wir haben ja ein paar dabei, die viel Spaß dran haben, Futsal zu spielen und von daher ist das schon eine nette Abwechslung“, meint Steinbachs Abteilungsleiter Martin Tully. Kein Druck, sondern wie bei den Sandern der Spaß soll das Entscheidende am Turnier sein, insbesondere, da die Sportfreunde nicht mit einem überbordend großen Kader anreisen werden.

Besonderes Augenmerk wird am Sonntag natürlich auf Gastgeber TSV Bergrheinfeld liegen. Die Jungs um Coach Thomas Gerstner haben mit Sand und dem TSV Gochsheim gleich eine Gruppe mit zwei Topmannschaften erwischt. Dennoch ist Gerstner vor der Konkurrenz nicht bange: „Ich sage meinen Jungs immer, dass sie selbstbewusst sein müssen. Uns muss man erst einmal schlagen und von daher wollen wir schon möglichst weit im Turnier kommen.“ Bislang ist die Hallenrunde für den TSV nicht schlecht gelaufen, beim EEV-Cup in Bergtheim sprang Anfang Januar der dritte Platz raus. Die „Berger“ freuen sich also auf ihr Heimspiel. „Ich denke auch, dass einige Zuschauer in die Halle kommen werden“, rechnet Gerstner mit entsprechender Anfeuerung und fügt an: „Die Jungs sind sehr heiß auf das Turnier.“

Nur mit der Außenseiterrolle müssen sich die zwei anderen Haßberg-Mannschaften, TSV Kirchaich und SV Ebelsbach, begnügen.

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