EISHOCKEY, LANDESLIGA GR. 1

Warum bei den „Hawks“ Respekt angesagt ist

Nicht nur Daniel Hora (links) und Pascal Marx brennen auf ihren Einsatz in Trostberg. Foto: Ralf Naumann

TSV Trostberg – ESC Haßfurt (Sonntag, 17.30 Uhr, Eisstadion)

Die „Qualifikation“ zur Aufstiegsrunde ist für die Haßfurter „Hawks“ (1./33) nach 13 absolvierten Partien bereits zum Greifen nahe. Theoretisch könnte die Mannschaft von Trainer Volker Hartmann zwar noch aus den „Top 4“ verdrängt werden, doch an eine Niederlagenserie glaubt im Grunde niemand.

Und weil beim einzigen Wochenendspiel am Sonntag bei Schlusslicht TSV Trostberg (11./3, 17.30 Uhr) mit Christian Masel und Matthias Kohl noch zwei bayernligaerfahrene Neulinge im Kader stehen, sollte der Spitzenreiter seinem Ziel wieder drei Punkte näher kommen. „Wir wollen das Spiel natürlich wieder gewinnen. Wir wissen ganz genau, dass uns motivierte Gastgeber erwarten. Trotzdem muss es auch diesmal unser Anspruch sein, mit drei weiteren Auswärtspunkten nach Hause zu fahren“, betont Volker Hartmann.

Trostberg abgeschlagen

Die Faktenlage belegt auch eindeutig die Aussagen des Haßfurter Trainers: Die „Chiefs“, die bereits bei ihrer 3:9-Niederlage im ersten Aufeinandertreffen keine echte Chance hatten, gingen in ihren bislang elf absolvierten Begegnungen zehn Mal leer aus. Bei ihrer aktuellen „Heim-Tournee“ mit fünf Partien am Stück konnten sie bislang nur einmal dreifach punkten: gegen Vilshofen stand am Ende ein 11:5-Erfolg zu Buche. Gegen Selb (1:4) und auch zuletzt gegen Pegnitz (3:9) gab es für die Mannschaft von Petr Zachar dagegen nichts zu erben.

Äußerste Vorsicht ist bei der Partie „David gegen Goliath“ trotz allem geboten, weiß nicht nur Hartmann. Zum einen spielt der TSV Trostberg ebenso wie Vilshofen in einem Freiluftstadion. Und dort gab es für die Haßfurter eine schmerzhafte 1:2-Niederlage. Zudem können sich die Hausherren auf die Premiere von Rückkehrer Wayne Grapentine (24) freuen. Der mehrmalige Topscorer, der sich zu Saisonbeginn dem Bayernligisten Passau „Black Hawks“ angeschlossen hatte, gibt aller Voraussicht gegen Haßfurt sein Comeback für die Oberbayern.

Seriöses Auftreten gefordert

„Das gibt ihnen sicherlich auch noch einmal einen positiven Schub“, rechnet Hartmann deshalb mit keiner leichten Aufgabe.

„Aber einfach ist es in der Gruppe gegen keinen Gegner. Es ist harte Arbeit, Konzentration und 100 Prozent Einsatz gefragt. Und zwar von Anfang an und über die gesamten 60 Minuten“, betont er und legt seinen Spielern in Anbetracht der ersten 20 Minuten gegen Waldkirchen ans Herz, diesmal „respektvoll, seriös und nicht arrogant“ in die Partie zu gehen. „Gegen Waldkirchen war ich diesbezüglich echt sauer. Das hat schon ein paar Tage gedauert“, räumte der 43-Jährige, der in der ersten Drittelpause seinem Unmut über das lasche Auftreten der „Hawks“, die diesmal auf Michael Breyer (Schulterverletzung) verzichten müssen, äußerte.

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