Haßfurt

Der vorerst letzte Auftritt der "Hawks" vor heimischen Fans

Nach der Sonntagspartie gegen Moosburg begibt sich der Haßfurter Eishockey-Landesligist auf eine mehrere Wochen andauernde "Auswärts-Tournee"
Gut lachen hatten Jakub Sramek (links) und Landsmann Tomas Pribyl (in Hintergrund noch Michael Stach) beim Spiel gegen Waldkirchen. Ob sie und alle anderen „Hawks“ am Sonntagabend nach der Partie gegen Moosburg auch wieder so gut gelaunt sind?
Foto: Ralf Naumann | Gut lachen hatten Jakub Sramek (links) und Landsmann Tomas Pribyl (in Hintergrund noch Michael Stach) beim Spiel gegen Waldkirchen.

Von einem zum nächsten Topspiel: Die Haßfurter "Hawks", die nach acht absolvierten Partien mit 18 Punkten weiterhin vor dem TSV Trostberg, der bislang allerdings zwei Mal weniger angetreten ist, an der Spitze der Landesliga 1 stehen, bekommen es am Sonntagabend ab 18.30 Uhr erneut vor heimischer Kulisse mit dem Tabellendritten EV Moosburg zu tun.

Und nach anfänglichen Schwierigkeiten befindet sich der langjährige ehemalige Bayernligist ausgerechnet seit dem ersten Aufeinandertreffen mit den "Hawks" wieder in der Spur. Zuvor kassierte der Meisterschaftsanwärter überraschende (Heim)pleiten gegen Vilshofen, Trostberg und auch gegen Waldkirchen. Selbst gegen die vermeintlichen "Underdogs" Selb 1b oder Schlusslicht Freising behielt der EVM nur knapp die Oberhand.

Für den ESC Haßfurt ein Sechs-Punkte-Spiel

Seit dem 3:2-Sieg gegen Pegnitz und dem 4:2-Erfolg über Haßfurt vor zwei Wochen befindet sich die Mannschaft von Trainer Bernie Engelbrecht, bis 2005 Torwart in der Nationalmannschaft, nach einem weiteren "Dreier" gegen Bayreuth aber im Aufschwung und hat nun 15 Zähler auf dem Guthabenkonto.

"Das ist für uns schon wieder ein Sechs-Punkte-Spiel", verdeutlicht Haßfurts Teamchef Martin Reichert die Wichtigkeit. "Die Ausgangslage ist wie gegen Waldkirchen: Wenn Moosburg gewinnt, sind beide Teams punktgleich. Gewinnen wir, haben wir wieder einen größeren Abstand. Und genau den wollen wir herstellen", hofft der Sylbacher auf einen ebenso erfolgreichen Auftritt wie eine Woche zuvor.

Reichert will schnell in die Playoffs

Dabei geht es weniger um Revanche, denn Moosburg ist für Reichert "ein Gegner wie jeder andere in der Liga". Es sei vielmehr wichtig, sich gerade im heimischen Stadion keinen Ausrutscher zu erlauben und schnellstmöglich die erforderliche Punktemenge zu sammeln, um frühzeitig den Einzug in die "Playoffs" zu erreichen. "Und das wird noch schwer genug", ist er überzeugt.

Die Partie gegen Moosburg ist derweil die letzte vor eigenen Fans für mehrere Wochen. Während ab 26. November eine längere "Auswärtstournee" ansteht (die "Hawks" spielen in Bayreuth, Trostberg, Pegnitz und Freising) ist der Heimauftritt gegen den EV Dingolfing am Freitag, 17. Dezember, zugleich der einzige im Dezember.

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