Genf

IOC-Chef Bach mahnt Olympia-Zweifler zur Geduld

IOC-Präsident       -  Thomas Bach ist der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC).
Thomas Bach ist der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Foto: Jean-Christophe Bott/KEYSTONE/dpa

IOC-Chef Thomas Bach rief die „Regierungen der Welt” bei der Unterzeichnung der Vereinbarung dazu auf, die stärkere Unterstützung körperlicher Betätigung in ihre Förderprogramme aufzunehmen. Die Corona-Krise mache „noch offensichtlicher, wie wichtig Sport für die generelle Gesundheit ist”, sagte Bach.

WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus kündigte einen gemeinsamen Aktionsplan an. „Sport hilft den Menschen, gesund zu bleiben. Jeder sollte aktiv bleiben”, sagte er. Das IOC sei daher ein „natürlicher Partner” für die WHO.

Die Organisation berät das IOC auch bei der Neuorganisation der um ein Jahr verschobenen Olympischen Spiele in Tokio. Zweifel, dass die Sommerspiele im Juli 2021 wie geplant ausgetragen werden können, wies Bach zurück. „Wir sind ein Jahr und zwei Monate entfernt. Wir werden die richtigen Entscheidungen zur richtigen Zeit treffen”, sagte der 66-Jährige.

Dabei werde das IOC dem Rat der WHO folgen. „Zurzeit kann niemand eine Antwort darauf geben, wie die Welt im Juli 2021 aussieht. Wir müssen wachsam und geduldig sein und die richtigen Maßnahmen treffen”, sagte Bach. Er bekräftigte, dass die Spiele in einem „sicheren Umfeld für alle” organisiert würden.

WHO-Generaldirektor Ghebreyesus betonte, die Welt müsse „vereint kämpfen, um Covid-19 zu besiegen”. In Tokio könne die Menschheit dann zusammen ihren „Triumph gegen die Pandemie feiern”.

Weitere Artikel

Schlagworte

  • dpa
  • Internationales Olympisches Komitee
  • Menschheit
  • Olympiade
  • Pandemien
  • Thomas Bach
  • Weltgesundheitsorganisation
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!