Melbourne

Jetzt gegen die Nummer eins: Qualifikant fordert Djokovic

Aslan Karazew       -  Aslan Karazew hat schon jetzt bei den Australian Open Tennis-Geschichte geschrieben.
Foto: Andy Brownbill/AP/dpa | Aslan Karazew hat schon jetzt bei den Australian Open Tennis-Geschichte geschrieben.

Er wolle nicht respektlos klingen, sagte ein Reporter zu dem russischen Tennisspieler und stellte dann die wunderbaren Fragen: „Wer sind Sie und wo kommen Sie her? Wir wissen so wenig über Sie.”

Also fing der große Unbekannte vor dem Halbfinale der Australian Open am Donnerstag (9.30 Uhr/Eurosport) gegen Titelverteidiger Djokovic an zu erzählen. Geboren wurde er in Wladikawkas, lebte schon in Israel, dem westfälischen Halle und Barcelona. Nun wohnt er in Minsk.

Im vergangenen Jahr gewann Karazew zwei Titel auf der unterklassigen Challenger-Tour, unter anderem im Finale von Ostrava (Ostrau) gegen den Kölner Oscar Otte. „Ich versuche in jedem Match an das zu glauben, was ich auf dem Platz tue”, sagte Karazew vor dem Duell mit Djokovic, der im Viertelfinale Alexander Zverev besiegt hatte.

Dies gelang ihm in Melbourne bislang ziemlich gut. Karazew bezwang den Top-Ten-Spieler Diego Schwartzman aus Argentinien, das hoch gehandelte kanadische Top-Talent Felix Auger-Aliassime und im Viertelfinale den Bulgaren Grigor Dimitrow. Als erster Spieler in der Geschichte des Profitennis hat er nun bei seinem Grand-Slam-Debüt das Halbfinale erreicht - als Qualifikant und Nummer 114 der Welt.

© dpa-infocom, dpa:210217-99-473975/2

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