London

Johnson: „lächerlicher” Super League die Rote Karte zeigen

Boris Johnson       -  Boris Johnson, Premierminister von Großbritannien, positioniert sich gegen eine europäische Super League im Fußball.
Foto: Kirsty Wigglesworth/AP/dpa | Boris Johnson, Premierminister von Großbritannien, positioniert sich gegen eine europäische Super League im Fußball.

Die Super League biete weder einigermaßen Chancengleichheit noch gebe es für alle Vereine dieselben Entwicklungsmöglichkeiten. Der Reiz des Spiels liege aber in der Möglichkeit, „so weit entfernt sie auch sein mag”, dass jeder Verein eines Tages über sich hinauswächst.

„Wenn Leicester City die Premier League gewinnen kann und Nottingham Forest nicht nur ein, sondern zwei Mal sich zum König von Europa krönen kann, dann kann dein Team das - vielleicht, sehr vielleicht - auch”, schrieb Johnson. Er betonte, das Spiel gehöre den Fans, die das Milliardenprojekt mehrheitlich ablehnen. „Ein Jahr leerer Stadien hat uns alle daran erinnert, dass Fußball ohne Fans ein blutloses Spektakel ist.”

Die britische Regierung hat angekündigt, alle Möglichkeiten zu prüfen, um die Super League noch zu verhindern. Aus England wollen sich sechs Vereine an dem Milliardenprojekt beteiligen, darunter Rekordmeister Manchester United und Titelverteidiger FC Liverpool. Die übrigen 14 Teams der Premier League woll ohne die „Big Six” ihr weiteres Vorgehen beraten.

Auch die griechische Regierung hat die Pläne für eine Super League abgelehnt. Der Vorschlag einiger wohlhabender Mannschaften sei nicht im Einklang mit der Tradition und die Geschichte des Spiels, twitterte der griechische Regierungschef Kyriakos Mitsotakis. Was den Fußball so aufregend mache, sei die Möglichkeit des unerwarteten Ergebnisses. „Klipp und klar. Es ist falsch. Die Fans werden es nicht akzeptieren”, schrieb Mitsotakis weiter.

© dpa-infocom, dpa:210420-99-274226/2

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