München

Kahn sieht Pokal-Aus als „Endpunkt einer Entwicklung”

Oliver Kahn       -  Oliver Kahn, Vorstandsmitglied des FC Bayern München, sieht das Pokal-Aus als „Endpunkt einer Entwicklung”.
Foto: Rolf Vennenbernd/dpa | Oliver Kahn, Vorstandsmitglied des FC Bayern München, sieht das Pokal-Aus als „Endpunkt einer Entwicklung”.

„Das war für alle, ich will nicht sagen Tiefpunkt, aber es war im Grunde ein Endpunkt einer Entwicklung, die wir schon über mehrere Spiele gesehen haben”, sagte das Vorstandsmitglied vor der Partie des Rekordmeisters in der Fußball-Bundesliga gegen den SC Freiburg im TV-Sender Sky. Die Bayern waren am Mittwoch beim Zweitligisten Holstein Kiel in der 2. Pokalrunde nach Elfmeterschießen ausgeschieden.

Nach seiner Einschätzung hat die Mannschaft schon seit Beginn der Saison erhebliche Probleme mit dem defensiven Spiel. Dies mache sich in Stellungsfehlern im Abwehrbereich und individuellen Fehlern bemerkbar, die zu Gegentoren führten. „Was unser Pressingspiel anbelangt, ich denke, auch das spielen wir im Moment nicht so, wie wir das in der Vorsaison gemacht haben”, sagte Kahn.

Um nach dem Pokal-Aus die Titelchancen in der Meisterschaft und der Champions League nicht zu gefährden, forderte Kahn, dass die Profis sich nicht auf den Erfolgen der Vorsaison ausruhen. „Natürlich neigt man dann als Spieler auch schon mal dazu, es sich ein wenig bequem zu machen”, räumte der 51-Jährige ein. Fußball aber sei Tagesgeschäft. „Wir befinden uns im Hier und Jetzt, wir sind Bayern München und deswegen auch verpflichtet, in jeder Saison so erfolgreich wie möglich zu sein”, betonte Kahn. Die Bayern hatten in der vergangenen Spielzeit das Triple aus Meisterschaft, DFB-Pokal und Champions League sowie den nationalen und den europäischen Supercup gewonnen.

© dpa-infocom, dpa:210117-99-61455/2

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