Schach

„Er wollte nur noch gegen Gott spielen"

Ist das wirklich ein Duell der Giganten? Oder sitzen da bei der Schach-WM in Sotschi zwei, die nur vom Einfluss der Computer abhängig sind? Experte Thomas Steinhauser spricht über den schwindenden Einfluss des Faktors Mensch und über Genie und Wahnsinn in diesem Sport.
Zwei Halbgötter im Sucher der Weltöffentlichkeit: die Schachspieler Viswanathan Anders und Magnus Carlsen bei der WM in Sotschi. Foto: Foto: Nina Zotina, Imago
Nach einer Stunde war alles vorbei: Die neunte Partie bei der Schach-Weltmeisterschaft im russischen Sotschi ging am Donnerstag mit einem unspektakulären Remis zu Ende. Titelverteidiger Magnus Carlsen (23) führt gegen Herausforderer Viswanathan Anand (44) nun mit 5:4. Ein großes Duell? „Nein“, sagt Thomas Steinhauser. Für den 35-Jährigen, der seit 1998 für den SC Prichsenstadt Schach im Verein spielt, hat der aktuelle WM-Kampf nicht das Zeug, um Geschichte zu schreiben. Dafür seien die beiden Kontrahenten zu blass. Ein Gespräch über den wachsenden Einfluss des Computers, den überraschenden ...
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