KEGELN: BEZIRKSOBERLIGA MÄNNER

Marktbreits Männer und die Favoritenrolle

Keine einfache Saison in der Bezirksoberliga erwarten die Marktbreiter Kegler-Männer mit (hinten von links) Ernst-Karl Haaf, Frank Wille, Simon Hanselmann, Eberhard Knöchel, Yannick Haaf und Christian Rüth sowie (vorne von links) Roland Knieling und Markus Lohmüller.
Keine einfache Saison in der Bezirksoberliga erwarten die Marktbreiter Kegler-Männer mit (hinten von links) Ernst-Karl Haaf, Frank Wille, Simon Hanselmann, Eberhard Knöchel, Yannick Haaf und Christian Rüth sowie (vorne von links) Roland Knieling und Markus Lohmüller. Foto: Hartmut Hess

Naturgemäß gelten Absteiger in der darauf folgenden Saison als Mitfavoriten in der neuen Spielklasse. Obwohl die Männer-Mannschaft des Sportkeglerclubs Germania Marktbreit personell keine großen Abstriche machen muss, sieht Sportleiter Markus Lohmüller seine Riege beileibe nicht in der Favoritenrolle. „Ich gehe davon aus, dass die Saison nicht einfacher wird als in der vorherigen Regionalliga-Saison“, vermutet Lohmüller.

Denn in der Bezirksoberliga sei seit jeher ein gutes Niveau vorhanden, was die Marktbreiter ja aus vergangenen Jahren in dieser wissen. Dass die Klasse in der beginnenden Saison noch stärker daher kommt, liegt am Bayerischen Sportkeglerverband, der die Regionalliga ersatzlos abgeschafft hat. Der verschärfte Abstieg sorgte dafür, dass sich mehr als die Hälfte der Ex-Regionalligisten jetzt in der Bezirksoberligen ihrer Regierungsbezirke wieder finden. Die Germanen waren letztendlich gar nicht so traurig über den Abstieg, denn eine Klasse höher in der Landesliga Nord wären die Anforderungen heuer höher ausgefallen.

Neben Markus Lohmüller werden auch wieder Christian Rüth, Ernst-Karl Haaf und sein Sohn Yannick Haaf, Eberhard Knöchel, Roland Knieling und Frank Wille und der aus der zweiten Mannschaft hochgezogene Simon Hanselmann die Mannschaft bilden. Der ehemalige Erstliga-Akteur „Charly“ Haaf ist eine Bank der Marktbreiter, und auch sein Filius verspricht Positives für die Zukunft. „Der Yannick hat sich in der vergangenen Saison gut gemacht und seine Leistungen gesteigert“, lobt Markus Lohmüller, der sein Niveau ebenfalls höher zu schrauben wusste. Was ihm derweil immer noch Sorgenfalten auf die Stirn treibt, sind die Leistungsschwankungen, die sich wie ein roter Faden durch die abgelaufene Saison zogen. „Wir rätseln heute, woran das gelegen hat, dadurch wurde die Aufstellung oftmals zu einem Lotteriespiel“, konstatierte der Sportleiter.

Mit Eberhard Knöchel und Roland Knieling waren davon auch überaus routinierte Akteure betroffen. Eine berufliche Veränderung von Trainerin Theresa Tiedemann könnte helfen, das Rätsel zu lösen. Konnte die Übungsleiterin bislang an den Mittwochs-Trainingsabenden nicht dabei sein, wird sie jetzt immer präsent sein können. Ihr Auge und ihre Auffassungsgabe könnten der Schlüssel sein, um die rätselhaften Leistungsschwankungen zu entlarven und entsprechend zu therapieren.

„Wir haben natürlich den Anspruch, vorne mitzuspielen, doch die Saison wir bestimmt kein Selbstläufer“, ist sich Markus Lohmüller sicher. Doch die vermehrte Expertise von Theresa Tiedemann schafft zusätzliche Hoffnung, um die individuelle Klasse der einzelnen Kegler zu einem starken Kollektiv zu formen. Die Marktbreiter starten am 8. September in Dittelbrunn und empfangen danach die Mannen von Dreieck Schweinfurt an der Marktbreiter Buheleite. Danach haben die Germanen eine erste Standortbestimmung, wie schwer die Bezirksoberliga-Saison wirklich wird.

Heimspieltermine

15. September Dreieck Schweinfurt

22. September TSV Hollstadt

13. Oktober SE Röthlein

27. Oktober DJK Kirchaich

17. November Bavaria Karlstadt II

1. Dezember SG Dittelbrunn

19. Januar Alle Neun Sand

9. Februar ESV Schweinfurt II

9. März SKK Haßfurt

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