HANDBALL: LANDESLIGA

Michelfelds Männer behalten die Nerven

Spielertrainer Maximilian Häckner war gegen Stadeln mit acht Toren erfolgreichster Michelfelder Schütze. Will Foto: Hans
Landesliga Nord Männer

 

HSG Fichtelgebirge – ASV Cham 25:28  
TSV Mainburg – TV Münchberg 25:25  
TSV Rothenburg – HaSpo Bayreuth II 29:19  
SV Michelfeld – MTV Stadeln 32:30  
HC Erlangen III – MTV Ingolstadt 40:34  
HSG Lauf/Heroldsberg – TSV Roßtal 22:21  
HSG Freising/Neufahrn – TV Erl.-Bruck II 22:28  

 

 

1. (1.) ASV Cham 13 11 1 1 383 : 319 23 : 3  
2. (2.) HSG Fichtelgebirge 13 10 0 3 349 : 307 20 : 6  
3. (3.) TSV Roßtal 13 8 2 3 368 : 336 18 : 8  
4. (5.) HSG Lauf/Heroldsberg 13 8 1 4 336 : 304 17 : 9  
5. (4.) TV Münchberg 13 8 1 4 377 : 363 17 : 9  
6. (6.) TV Erl.-Bruck II 13 8 0 5 364 : 357 16 : 10  
7. (7.) TSV Mainburg 13 6 3 4 320 : 329 15 : 11  
8. (8.) TSV Rothenburg 14 7 0 7 390 : 375 14 : 14  
9. (9.) HC Erlangen III 13 6 0 7 394 : 371 12 : 14  
10. (11.) SV Michelfeld 14 5 0 9 364 : 383 10 : 18  
11. (10.) MTV Ingolstadt 13 4 0 9 357 : 396 8 : 18  
12. (12.) HaSpo Bayreuth II 13 3 1 9 277 : 323 7 : 19  
13. (13.) MTV Stadeln 13 2 2 9 358 : 396 6 : 20  
14. (14.) HSG Freising/Neufahrn 13 0 1 12 300 : 378 1 : 25  

 

SV Michelfeld – MTV Stadeln 32:30 (11:11). Geglückter Jahresauftakt für den SV Michelfeld: Anders als in vielen Landesliga-Partien des alten Jahres behielt der Aufsteiger am Samstag in einem engen Match diesmal die Nerven und feierte am Ende zwei „verdammt wichtige Punkte“ gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf, wie SV-Spielertrainer Maximilian Häckner zufrieden feststellte.

Früh hatte sich angedeutet, dass es eine Partie auf des Messer Schneide werden würde. Ganze vier Minuten dauerte es, ehe Michelfelds Kreisläufer Dominic Faustmann den ersten Treffer des Abends erzielte – der Auftakt eines harten Kampfes und offenen Schlagabtauschs. Über weite Strecken der ersten Hälfte gelang es keinem der beiden Kontrahenten, sich ein Polster zu erspielen.

In schöner Regelmäßigkeit wechselte die Führung, und es blieb ungewiss, in welche Richtung das Pendel ausschlagen würde. Kurz vor der Pause brachte Thorsten Holler die Michelfelder erstmals mit zwei Toren nach vorne – 11:9 (27.). Doch sie schafften es nicht, den Vorsprung mit in die Kabine zu nehmen und mussten noch vor dem Wechsel den Ausgleich hinnehmen.

Die spannende Frage für die zweite Hälfte lautete aus Michelfelder Sicht nun, ob es der Mannschaft diesmal gelingen würde, gegen Widerstände anzukämpfen und in einem vom Ergebnis her knappen Spiel kühlen Kopf zu behalten. Die zweiten 30 Minuten nahmen einen ähnlichen Verlauf wie die ersten: Michelfeld legte zwar zumeist in der Trefferbilanz vor, hatte den Gast aus Stadeln – Tabellenvorletzter in der Liga – aber stets im Nacken sitzen und konnte sich so seiner Sache nicht sicher sein.

Selbst dann nicht, als man Mitte des zweiten Abschnitts erstmals mit drei Toren in Führung lag: 22:19 (46.). „Wir haben es in dieser Phase weder geschafft, den Vorsprung zu verwalten, noch ihn auszubauen, weil wir zu einfache Abspielfehler gemacht und vor dem Tor zu schwach abgeschlossen haben“, analysierte Spielertrainer Häckner.

Sein Team musste erneut den Ausgleich hinnehmen und brachte sich darüber hinaus durch unnötige Zeitstrafen zusätzlich in die Bredouille. Von seinem Weg abbringen ließ sich der Aufsteiger allerdings nicht. Er blieb auch in Unterzahl treffsicher und hatte in der Schlussphase den längeren Atem. Holler und Häckner machten mit ihren Toren in der letzten Minute den Heimsieg perfekt. „Wir haben uns für unseren Aufwand belohnt und verdient gewonnen. So kann es weitergehen“, sagte Häckner.

Michelfeld: Häckner 8/2, Faustmann 7, Olbrich 6, Holler 3, Möslein 3/2, Schardt 2, Unser 2, Ochel 1. Stadeln: Michalowski 9/1, Wanzek 7/2, Altwish 6, Steffen Scheuerer 4, Halmen 1, Laser 1, Schüller 1, Pohland 1.

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