FRAUENFUßBALL: BAYERNLIGA

Kein Abschied nach Maß

Bayernliga Frauen

 

SV Weinberg II – FC Pegnitz 10:0  
TSV Schwaben Augsburg – FC Stern München 3:1  
TSV Frickenhausen – SV Thenried 1:3  
SC WÜ Heuchelhof – FC Ingolstadt II 5:2  
SpVgg Greuther Fürth – TuS Bad Aibling 3:0  
SV Saaldorf – FFC Hof 5:2  

 

 

1. (1.) SC WÜ Heuchelhof 23 16 5 2 78 : 36 53  
2. (2.) SV Frensdorf 23 13 4 6 39 : 26 43  
3. (3.) FC Ingolstadt II 23 13 3 7 49 : 32 42  
4. (4.) SV Weinberg II 24 11 8 5 38 : 23 41  
5. (5.) SV Saaldorf 23 12 3 8 48 : 34 39  
6. (7.) TSV Schwaben Augsburg 23 11 3 9 54 : 45 36  
7. (6.) FC Stern München 23 10 5 8 45 : 31 35  
8. (10.) SpVgg Greuther Fürth 23 9 5 9 45 : 33 32  
9. (8.) FFC Hof 23 9 4 10 52 : 43 31  
10. (9.) TuS Bad Aibling 23 8 6 9 31 : 35 30  
11. (11.) SV Thenried 23 8 3 12 36 : 47 27  
12. (12.) TSV Frickenhausen 23 2 5 16 17 : 62 11  
13. (13.) FC Pegnitz 23 0 2 21 5 : 90 2  

 

TSV Frickenhausen – SV Thenried 1:3 (0:0)

Frickenhausens Fußballerinnen haben auch ihr vorläufig letztes Heimspiel in der Bayernliga verloren. Gegen den Tabellennachbarn und Mitabsteiger setzte es eine verdiente 1:3 (0:0)-Niederlage.

Ein letztes Mal wollten sich die grün-weißen Kickerinnen vor heimischer Kulisse ansprechend präsentieren und möglichst mit einem Sieg verabschieden. Dafür wählte TSV-Spielertrainerin Sabine Müller eine offensive Variante und ließ zwei Angreiferinnen agieren. Mit langen Bällen auf die Flügelspielerinnen Tabea Rauschenberger und Angelina Schreck versuchten die Gastgeberinnen, die SV-Defensive auszuhebeln. Zunächst ging der Plan nicht auf. Thenried spielte körperbetont und verhinderte den Matchplan.

Nur bei Tabea Rauschenbergers Freistoßknaller, der am Lattenkreuz landete, hatten die Gäste Glück. Sie wurden in der Folge aber immer stärker und drängten vor der Pause auf den Führungstreffer. „In Unterzahl – Angelina Schreck hatte sich verletzt und wir wollten nicht wechseln, um die Reserve nicht zu schwächen – hatten wir arge Probleme und Glück, nicht zurückzuliegen", gestand Müller. Julia Kohl im TSV-Gehäuse rettete mehrmals.

Erst in „Gleichzahl“ fanden sich die Gastgeberinnen nach der Pause besser zurecht und gingen nach einer Stunde in Führung. Einen viel umstrittenen Handelfmeter verwandelte Tabea Rauschenberger sicher. Die Heimelf war gut im Spiel und zeigte immer wieder ansprechende Ansätze. Nur der letzte Mut zum Risiko fehlte. So glichen die Thenriederinnen wenig später aus, als Jessica Köppl einen Schnittstellenball verwertete. Diese Mutlosigkeit im offensiven Drittel bestraften die Oberpfälzerinnen in der Schlussphase durch zwei Tore von Franziska Hutter. (ara)

Frickenhausen: Kohl – Kinle, Anja Schreck, Müller, Keck, Roll, Uhl, Angelina Schreck (46. Wasserbauer), Rauschenberger, Sing, Kullmann (68. Hauck).

Schiedsrichter: Kohl (Gochsheim).

Zuschauer: 35.

Tore: 1:0 Tabea Rauschenberger (58., Handelfmeter), 1:1 Jessica Köppl (67.), 1:2 Franziska Hutter (81.), 1:3 Franziska Hutter (90.).

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