TISCHTENNIS

Etwashausen macht es kurz und schmerzlos

Der Ausflug von Christoph Sasse und seinem TV Etwashausen nach Haiming dauerte nicht so lang wie befürchtet. Foto: Hartmut Hess

SV Haiming – TV Etwashausen 2:9

Dass die Etwashäuser Oberliga-Tischtennisspieler am Samstagabend bereits um 23 Uhr von ihrer Expedition in den Landkreis Altötting zurückkehren würden, hätten sie sich vorher auch nicht träumen lassen. Eigentlich hatten sie sich auf einen längeren Ausflug eingerichtet. Denn dass sie ihre Partie im zwischen Salzach und Inn gelegenen Haiming – direkt in der Nachbarschaft von Marktl, dem Geburtsort von Papst Benedikt XVI.–, derart flott und erfolgreich hinter bringen würden, damit war im Vorfeld nicht zu rechnen gewesen. 9:2 stand es nach nicht einmal drei Stunden für den TVE, der damit den Vierten SV Haiming klar distanziert hat und nun im Rennen um Relegationsplatz zwei wieder beste Chancen besitzt.

"Man muss aber auch zugeben, dass Haiming ersatzgeschwächt gespielt hat", gab Etwashausens Mannschaftsführer Christoph Sasse an. Sein Team profitierte davon, dass es die drei Einzel gleich zu Beginn gewann und insgesamt die ausgeglichenere Mannschaft stellte. Auf Seiten der Gastgeber punktete nur zweimal Martin Jancovic. Der Slowake behielt auch im Duell der Spitzenspieler gegen den Polen im TVE-Dress, Kamil Michalik, die Oberhand.

Der Erfolg verleiht den Etwashäusern jedenfalls Rückenwind. "Wir sind zuversichtlich, was den Rest der Saison betrifft", sagt Christoph Sasse, der gute Chancen für sein Team sieht, den FC Bayern München II auf Relegationsrang zwei noch überflügeln. Denn die Etwashäuser haben ihr Leistungstief, das nach der Jahreswende zu bemerken war, offenbar überwunden.

Doppel: Heisler/Kalocik – Michalik/Sasse 6:11, 5:11, 4:11; Jancovic/Erber – Günzel/Herbert 11:9, 7:11, 11:9, 7:11, 8:11; Stockmann/Erifiu – Jäger/Jung 6:11, 11:7, 7:11, 7:11.

Einzel: Jancovic – Günzel 11:2, 11:8, 11:6; Erber – Michalik 8:11, 8:11, 11:5, 7:11; Stockmann – Jäger 5:11, 9:11, 8:11; Erifiu – Herbert 5:11, 8:11, 11:8, 14:12, 9:11; Heisler – Jung 3:11, 2:11, 3:11; Kalocik – Sasse 7:11, 4:11, 9:11; Jancovic – Michalik 11:8, 11:7, 9:11, 11:9; Erner – Günzel 11:5, 5:11, 15:13, 6:11, 9:11.

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