MOTORSPORT

ADAC-Stammgast Norbert Handa

Die Motorsportler (von links) Stefan Zengerling vom MSC Albertshofen sowie Julian Friemelt, Marco Müller, Kevin Friemelt und Norbert Handa (alle AMC Kitzingen) wurden bei der Ehrungs-Gala des ADAC Nordbayern ausgezeichnet. Foto: Stefan Müller

Norbert Handa vom Automobilclub (AMC) Kitzingen hat heuer alle Rennen in der Deutschen Automobil-Bergrennmeisterschaft bestritten und sehr sehr erfolgreich abgeschnitten. In seinem Lancia Delta Integrale HF fuhr er bei fast allen Rennen der Deutschen Automobil-Bergrennmeisterschaft in seiner Klasse vorneweg und holte sich den Sieg im Berg-Cup für Tourenwagen des Deutschen Motorsportbundes (DMSB), womit er den zweithöchsten Titel im nationalen Bergrennsport errang.

Bei den zehn Rennen hatte er fünf Klassensiege gefeiert und war jeweils schnellster Deutscher in der Tourenwagen-Königsklasse. Den Lohn dafür kann der Markt Einersheimer jetzt nach der Saison bei mehreren Ehrungsgalas ernten, wie bei der Sportfahrerehrung des ADAC-Gau Nordbayern im Bad Windsheimer Kur- und Kongresszentrum. Das Motto der Gala, „simply the best“ trifft beim 67-jährigen Bergrennfahrer passgenau zu, ist er doch in unseren Breiten einsame Klasse und als zweifacher Deutscher Tourenwagen-Bergmeister auch nationale Spitze und daher Stammgast bei den ADAC-Ehrungsgalas.

In seinem letzten Jahr als Jugend-Kart-Slalom-Fahrer stand Marco Müller in Bad Windsheim im Rampenlicht, weil er auf allen regionalen und überregionalen Ebenen Spitzenplätze belegte und sich zum Abschluss seiner Jugendzeit einen Spitzenplatz beim ADAC Nordbayern erkämpfte. Dazu kam für den 18-Jährigen noch der neunten Platz bei der deutschen Meisterschaft. Julian Friemelt ist mit neun Jahren der jüngste in der AMC-Nachwuchsriege. Er holte sich den unterfränkischen und nordbayerischen Meistertitel und schaffte beim ADAC-Bundesendlauf den hervorragenden vierten Platz. Sein älterer Bruder Kevin wurde nordbayerischer Vizemeister und platzierte sich bei der bayerischen Meisterschaft und beim ADAC-Bundesendlauf jeweils auf Rang acht. Damit schaffte Kevin Friemelt das beste Ergebnis einer Saison.

Auf zwei Rädern ist dagegen Setfan Zengerling vom MSC Albertshofen unterwegs. Der gebürtige Schwarzenbrucker Motocrosser lebt seit dem vergangenen Jahr in Würzburg und fährt aktuell eine KTM SXF 350. Im Jahr 2013 hatte er die Nordbayern-Serie und die Thüringische Meisterschaft gewonnen und heuer ebnete ihm der Vizemeistertitel in der Nordbayernserie den Weg nach Bad Windsheim. Der 49-Jährige schmiedet schon Pläne für 2018. Dann will er die Titel des ADAC Nordbayern plus der Nordbayernserie einfahren.

Herbert Behlert, der Vorsitzende des ADAC Nordbayern, ehrte – zusammen mit Sportvorstand Alfred Thomaka – rund 100 jugendliche und erwachsene Motorsportler. Sie riefen mit Jule Steinert vom MSC Jura Heideck erstmals eine Frau zur Motorsportlerin des Gaus Nordbayern aus. Die 20-Jährige wurde jeweils Vizemeisterin bei der deutschen Trial-Meisterschaft und dem Womens Trial2-Worldcup. Zum Juniorsportler des Jahres kürten die Verantwortlichen vor 400 Gästen Leon Köhler aus Kleinwallstadt, der bei der ADAC-Kart-Masters sowie der CIK-FIA-Europameisterschaft ganz oben auf dem Siegerpodest gestanden war.

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