Fußball': Landesliga Nordwest

Topfavorit holt 25-Tore-Sturm

Mit dem SV Euerbach/Kützberg eröffnet am Freitag einer der großen Favoriten auf den Landesligatitel die neue Saison. Die Elf von Oliver Kröner empfängt den Lokalrivalen FC Fuchsstadt. Aber auch die anderen Topteams haben ein knackiges Auftaktprogramm.

Ganz oben auf dem Zettel steht, wenn es um den Meistertitel geht, bei vielen Trainern der SV Euerbach/Kützberg (9 Nennungen). Der Vorjahresvierte gewann mit dem Unterpleichfelder Stürmerduo Marcial Weisenseel und Nikos Bude weitere Offensivqualität hinzu. Zusammen schossen die beiden in der Vorsaison 25 Tore. Auf eine ähnliche Quote hofft nun auch Oliver Kröner, der zudem mit Patrick Helfrich und Christoph Saballus von der ehemaligen Schnüdel-Reserve zwei Bayernliga erfahrene Kicker dazubekam.

Auch die Alemannia aus Haibach (5) macht sich nach einer durchwachsenen Saison wieder Hoffnungen auf die Rückkehr in die Bayernliga. Dafür drehten die Grün-Weißen mächtig am Personalkarussell. Unter den zehn Neuzugängen, denen neun Abgänge gegenüberstehen, finden sich alleine vier Kicker von Viktoria Aschaffenburg. Daher ist auch für Neu-Trainer Torsten Zeuch neben dem Neuaufbau der Wiederaufstieg das erklärte Ziel. Ob auch Absteiger SV Erlenbach/Main beim Erreichen dieses Ziel ein ernsthaftes Wörtchen mitreden kann, wird sich zeigen. Denn die Schwarz-Weißen setzen vornehmlich auf Nachwuchskräfte und legten zudem eine durchwachsene Vorbereitung hin.

Der Papierform nach wäre sicherlich auch der TSV Unterpleichfeld (5) ein ernst zu nehmender Titelkandidat. Schließlich war vergangene Saison nur das Topduo aus Abtswind und Vach besser als die Blau-Weißen. Allerdings wird sich zeigen, wie Andreas Zehner die großen Fußstapfen Thomas Redelbergers ausfüllt und der Vorjahresdritte die zahlreichen Abgänge verkraftet. „Wir müssen uns sicherlich vor niemandem verstecken. Primäres Ziel ist aber der Ligaverbleib“, schlägt der 33-Jährige ebenfalls eher leise Töne an. Für Kollegen wie Michael Hochrein, dessen Lengfelder als Erste mit dem TSV die Klingen kreuzen, gehören sie dennoch zur Landesligaspitze.

Dahinter tummeln sich Mannschaften, die die Favoriten ärgern wollen. Der ASV Rimpar und die TG Höchberg (2)möchten ihre Vorjahresleistungen bestätigen. Auch der TSV Lengfeld (2) zählt zu diesem Kreis, selbst wenn dem Vorjahres-Aufsteiger gegen Ende der Runde die Puste etwas ausging. Gerne in der oberen Tabellenhälfte landen würden auch die DJK Schwebenried/Schwemmelsbach und der TSV Kleinrinderfeld. Doch den beiden arrivierten Teams stand vor der Saison ein größerer Umbruch ins Haus. Mehrere Stammspieler wechselten oder stehen nicht mehr zur Verfügung. Daher wird es für beide zunächst darum gehen, die nötigen Punkte gegen den Abstieg zu holen.

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