OLYMPISCHE SPIELE

Rasp: Wir können gut dabei sein

Studioportrait der BSD Sportler fuer die Saison 2016/2017       -  Christian Rasp
Christian Rasp Foto: Foto:Schiffmann

Mit sieben Weltcupsiegen in acht Rennen gehen die deutschen Viererbob-Piloten als Topfavoriten ins olympische Rennen der Königsklasse (Samstag und Sonntag ab 1.30 Uhr). Den ersten Dreifach-Erfolg in der 94-jährigen Olympia-Historie halten Experten mit viel Glück für möglich – so wie im Vorjahr bei der WM am Königssee, als Francesco Friedrich und Johannes Lochner zeitgleich zu Gold rasten und Nico Walther Dritter wurde. Pünktlich zu Olympia ist aber auch die internationale Konkurrenz auf den Punkt fit. „Es wird wieder eine enge Kiste, wahrscheinlich noch enger als im kleinen Schlitten“, sagte Friedrich, der im Zweierbob zeitgleich mit dem Kanadier Justin Kripps gewann.

Friedrich gab seinem Team ein Versprechen: „Im Vierer fahre ich besser.“ Noch besser als im kleinen Schlitten kann nur Gold bedeuten. Doch der Doppelweltmeister fuhr in diesem Winter keinen Sieg im Viererbob ein. Anders der Berchtesgadener Lochner, der mit vier Weltcupsiegen die Gesamtwertung gewann. „Ich habe die schnellste Kiste“, sagte er über seinen Wallner-Bob. Doch wie im Zweierbob hatte er auch bei der Weltcup-Generalprobe im Vorjahr enorme Probleme mit der kniffligen Kurve neun. „Die müssen wir uns jetzt im Training nochmal gut erarbeiten, dann können wir voll angreifen.“

„Kurve 2 und Kurve 9 werden sehr entscheidend“

Lochners Anschieber für die Position vier, der Mainbernheimer Christian Rasp, sagt über die beiden ersten Trainingstage: „Wir hatten sehr gute und auch nicht so gute Fahrten. Das lag aber daran dass wir am Schlitten verschiedene Einstellungen vorgenommen haben. Die bisherigen Startzeiten deuten darauf hin, dass wir ganz gut dabei sein können. Trotzdem ist das nur einer von vielen Faktoren, die über Sieg und Niederlage entscheiden. Kurve 2 und Kurve 9 werden sehr entscheidend.“

Keine fahrerischen Probleme in der anspruchsvollen Bahn im Olympic Sliding Centre hat Nico Walther. „Ich liebe solche schwierigen Strecken. Sogenannte Autobahnen wie in Innsbruck oder Winterberg kann jeder fahren“, sagte Walther. Als einziger deutscher Pilot fährt er ohne Handschuhe. Dafür dürfen seine FC Bayern-Socken nicht fehlen. „Meine Glücksbringer, sie haben zwar schon ein Loch, werden aber immer gewaschen“, meinte er schmunzelnd.

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